Uni Luzern: SP fordert eine Überprüfung der Grundfinanzierung

SP Luzern
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Die SP Luzern fordert in einem Postulat eine Überprüfung der Grundfinanzierung der Universität Luzern und klare Kriterien für Sparentscheide.

Blick auf das Gebäude der Universität Luzern.
Blick auf das Gebäude der Universität Luzern. - Universität Luzern

SP-Kantonsrätin Andrea Pfäffli verlangt in einem Postulat die Überprüfung der Grundfinanzierung der Universität Luzern sowie klare strategische Kriterien und transparente Entscheidungsprozesse für Spar- und Strukturentscheide.

Auslöser der Forderung sind Antworten des Regierungsrats auf mehrere parlamentarische Anfragen zur Situation der Universität Luzern.

Darin wird festgehalten, dass in mehreren Fakultäten die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Als Hauptgrund werden unter anderem zu geringe Studierendenzahlen genannt. Dies zeigt, dass Sparentscheide derzeit stark auf quantitativen Kriterien beruhen.

Drittmitteleinwerbung bislang zu wenig berücksichtigt

Qualitative Faktoren wie Forschungserfolg, Drittmitteleinwerbung, interdisziplinäre Bedeutung oder gesellschaftlicher Nutzen eines Fachbereichs werden bislang zu wenig berücksichtigt.

Dabei hat die Universität Luzern allein 2024 rund 11 Millionen Franken an Drittmitteln eingeworben und baut ihre Aktivitäten in diesem Bereich weiter aus.

Gleichzeitig positioniert sie sich strategisch als humanwissenschaftliche Universität. Strukturentscheide sollten deshalb nicht isoliert anhand einzelner quantitativer Kennzahlen getroffen werden.

Langfristige Finanzierung sicherstellen

Das Postulat verlangt eine Prüfung, wie eine langfristig stabile Finanzierung der Universität Luzern im Zusammenspiel von kantonaler Grundfinanzierung, Bundesbeiträgen und Drittmitteln sichergestellt werden kann.

Zudem sollen Spar- und Strukturentscheide künftig transparent begründet werden, damit für den Kantonsrat nachvollziehbar ist, nach welchen Kriterien sie getroffen wurden.

«Die Universität Luzern ist ein zentraler Bildungs- und Forschungsstandort für unseren Kanton und für die Zentralschweiz. Entscheide über Studiengänge und Strukturen müssen auf einer breiteren strategischen Grundlage beruhen und nachvollziehbar sein.»

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