Grüne LU schlagen Kandidatin für Regierungsratswahlen vor

Grüne Luzern
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Luzern,

Die langjährige Kantonsrätin Rahel Estermann will Verantwortung im Regierungsrat übernehmen. Am 1. September entscheidet die Grüne Nominationsversammlung.

Rahel Estermann Grüne Luzern
Der Wahlausschuss sowie der Vorstand der Grünen des Kantons Luzern schlagen Rahel Estermann als Regierungsratskandidatin für die Gesamterneuerungswahlen 2027 vor. - zVg

Nach zahlreichen Gesprächen und einem intensiven Findungsprozess schlägt der Vorstand den grünen Mitgliedern Rahel Estermann als Regierungsratskandidatin vor.

Die langjährige Kantonsrätin bringt einen grossen Erfahrungsschatz in der Politik mit, sie setzt sich wirkungsvoll für nachhaltige Mobilität, Gleichstellung und eine Digitalisierung zugunsten der Menschen ein.

Die Nominationsversammlung wird am 1. September im Neubad in Luzern stattfinden.

Überzeugte, aber fundierte und sachliche Art, zu politisieren

Gerade in Zeiten von Rückschritten im Klimaschutz, exorbitant steigenden Mieten und einem Gleichstellungs-Backlash ist eine Grüne Stimme in der Luzerner Exekutive wichtiger denn je.

Zudem fehlt dem Regierungsrat aktuell eine Kraft, die den Kanton aktiv gestaltet, statt ihn einfach zu verwalten. Rahel Estermann will dies ändern und Verantwortung übernehmen.

Sie überzeugte im kantonalen Vorstand und Wahlausschuss: «Rahel bringt enorme Erfahrung auf sämtlichen Ebenen der Politik mit. Durch ihre stets überzeugte, aber fundierte und sachliche Art zu politisieren, ist sie weit über das Grüne Lager hinaus geschätzt und versteht es, wichtige Anliegen mehrheitsfähig umzusetzen. Sie kennt die politischen Prozesse und Begebenheiten im Kanton Luzern bestens – all das macht sie zu einer idealen Kandidatin für den Regierungsrat», so Raoul Niederberger, Co-Präsident der Grünen Kanton Luzern.

Für eine Regierung, die neue Ideen und Lösungen schafft

Die 39-jährige Co-Geschäftsleiterin der NGO Digitale Gesellschaft wuchs auf einem Bauernhof in Hildisrieden auf und lebt mittlerweile in der Stadt Luzern. Sie kennt sowohl die Perspektiven und Herausforderungen des urbanen wie auch des ländlichen Raums.

«Wenn immer mehr Familien einen Grossteil ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen, wenn unsere Städte und Dörfer unter Hitze leiden und die Gleichstellung einen Rückschlag erlebt, dann braucht es eine Regierung, die neue Ideen und Lösungen schafft. Ich bin überzeugt, Luzern kann es besser. Sichere Velowege, faire Mieten, Respekt für alle Geschlechter. Das ist mein Angebot an alle Luzerner», begründet Estermann ihre Kandidatur.

Ihr Plus: Estermann ist Digital-Expertin

Als Digital-Expertin verfügt Rahel Estermann ausserdem über fundierte Kenntnisse in einem politischen Thema, das die nächsten Jahrzehnte prägen wird. Heute ist Luzern abhängig von Big Tech, es braucht dringend Investitionen in eigene Tools und unabhängige Lösungen.

KI, Social Media und Entwicklungen wie Deepfakes zeigen, wie wichtig digitale Kompetenzen sind. Die Politik muss die Selbstbestimmung der Menschen und die Demokratie in der digitalen Welt stärken – dies will Estermann als Regierungsrätin initiieren.

Nach zahlreichen Gesprächen während der letzten Monate mit verschiedenen Personen schlagen der Wahlausschuss sowie der Vorstand Rahel Estermann als Regierungsratskandidatin für die Gesamterneuerungswahlen 2027 vor.

Die Mitglieder der Grünen Kanton Luzern entscheiden an der Nominationsversammlung vom 1. September definitiv über die Regierungsratskandidatur der Grünen Kanton Luzern.

Über Rahel Estermann

Rahel Estermann (39) wohnt in Luzern und ist Co-Geschäftsleiterin der NGO Digitale Gesellschaft.

Seit 2018 ist sie Mitglied der Grünen Fraktion im Luzerner Kantonsrat; während dieser Zeit war sie zwei Jahre als Co-Fraktionschefin tätig und präsidierte in der Legislatur 2019 bis 2023 die Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK).

Seit 2024 ist sie als Fachhochschulrätin Teil der strategischen Führung der Hochschule Luzern. Von 2021 bis 2025 arbeitete Estermann für die Grünen Schweiz, zuletzt als Generalsekretärin.Zuvor doktorierte sie über Datenjournalismus am Soziologischen Seminar der Universität Luzern.

Kommentare

User #5546 (nicht angemeldet)

User #5457 (nicht angemeldet) Artikel veröffentlicht: 6 Stunden Ok, schon mal aufgefallen, dass in den allermeisten Regionen eine rechtsbürgerliche Mehrheit vorhanden ist? Schon mal aufgefallen, dass gerade die SP und die Grünen sich immer gegen noch weitere Senkungen der Steuern für juristische Personen wehren, aber rechtsbürgerlich lieber die Steuern von juristischen Personen senkt anstatt der Menschen? Hören Sie doch auf solchen Unsinn von sich zu geben. Anstatt gegen andere oder "tiefere" zu treten, sollten wir endlich faire Bedingungen schaffen. Antworten auf User #5457 (nicht angemeldet) User #5457 (nicht angemeldet) Artikel veröffentlicht: 6 Stunden Beispiel? Sachliche Argumente? Antworten auf User #5457 (nicht angemeldet) User #5546 (nicht angemeldet) Artikel veröffentlicht: 2 Stunden wie biele Familien haben schon die Städte verallen müssen wegen der Arbeit! Industie gibts es nicht in den Städten! Und schicht kann man halt nicht mit dem öv ereichen! ach ja Mit dem Velo um vier los Fahren geht dann!

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