Deutsch-Israeli (22) feiert den Tod seines Hamas-Peinigers
Am 7. Oktober 2023 wurde Rom Braslavski (22) von der Hamas verschleppt. Nach zwei Jahren kam er wieder in Freiheit – und feiert nun den Tod seines Peinigers.

Das Wichtigste in Kürze
- Rom Braslavski wurde am 7. Oktober 2023 aus Israel verschleppt.
- 738 Tage blieb er in Geiselhaft, ehe er im Oktober 2025 schliesslich freikam.
- Nun feiert er mit Bier, dass sein Hamas-Peiniger von Israels Armee liquidiert wurde.
Der 7. Oktober 2023 hat sich tief in das kollektive Gedächtnis von Israel und Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt eingebrannt.
Damals überfiel die im Gazastreifen angesiedelte Terrororganisation Hamas das Land. Rund 1200 Menschen fielen den über das Land verteilten Anschlägen zum Opfer.
251 Personen wurden von der Hamas zudem in den Gazastreifen verschleppt. Dort kamen sie teils um, wurden gefoltert und erniedrigt.
Erst Ende Januar 2026 gab Israel schliesslich bekannt, dass die sterblichen Überreste der letzten Hamas-Geisel geborgen werden konnten.
Versuchte am Nova-Festival Menschen zu retten
Eine der Geiseln war der heute 22-jährige Deutsch-Israeli Rom Braslavski. Er arbeitete als Sicherheitsmitarbeiter am Nova-Musikfestival, das von der Hamas attackiert wurde.
Er versorgte dort während des Angriffs verwundete und versuchte, Menschen in Sicherheit zu bringen. Dabei wurde Braslavski selbst verschleppt.

738 Tage befand er sich daraufhin als Hamas-Geisel im Gazastreifen. Dort wurde er geschlagen und ausgehungert. Er berichtete zudem auch von sexueller Gewalt und Folter.
«Ich habe gewonnen, mögest du, so Gott will, in der Hölle schmoren»
Mittlerweile ist der 22-Jährige seit einem knappen Jahr wieder frei. Und er freut sich, wie Bilder auf seinem Social-Media-Kanal zeigen.
Sein Peiniger, ein hochrangiger Hamas-Kämpfer, den Braslavski nur unter dem Namen «Abu Yusuf» kennt, ist tot. Die israelische Armee hat ihn bei einem gezielten Luftschlag im Gazastreifen liquidiert.
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Auf die Nachricht hat die ehemalige Geisel mit einem Bier angestossen, wie die «Bild»-Zeitung schreibt. Seine Botschaft dabei: «Ich habe gewonnen. Mögest du, so Gott will, in der Hölle schmoren.»
Und auch auf weiteren Posts auf Social Media zeigt sich Braslavski in Feierlaune. In einem Video ist zu sehen, wie er zur «Feier des Tages» am Strand Gebäck verteilt. Dazu trägt er ein Shirt mit dem Konterfei seines toten Peinigers.
















