FDP Luzern sagt 2-mal Nein zu den städtischen Wohnbauvorlagen
Für die FDP Luzern ist klar, dass es neuen Wohnraum braucht. Doch die Gegenvorschläge des Stadtrats seien mit unverhältnismässigen Kosten verbunden, so die FDP.

Am Dienstag, 10. März 2026 fand die Parteiversammlung der FDP.Die Liberalen Stadt Luzern statt.
Gegenstand waren die beiden städtischen Wohnbauvorlagen: der Gegenvorschlag zur Initiative «Wohnraum für die Menschen statt Profite für Spekulantinnen und Spekulanten» mit dem Vorkaufsrecht und der Gegenvorschlag zur Initiative «Aktive Bodenpolitik zur Förderung von zahlbarem Wohnraum».
Der Gegenvorschlag des Stadtrats zur ersten Vorlage sieht ein Vorkaufsrecht vor mit vereinzelten Ausnahmen.
Der Gegenvorschlag zur Initiative «Aktive Bodenpolitik zur Förderung von zahlbarem Wohnraum» sieht einen Massnahmenkatalog mit drei Massnahmen vor: Die Stadt soll selber 300 Wohnungen kaufen. Zudem soll die Stadt eine Stiftung gründen, die 500 Wohnungen erwirbt. Und dank Darlehen an Baugenossenschaften sollen weitere 300 gemeinnützige Wohnungen entstehen.
Beide Vorschläge einstimmig abgelehnt
Nach einer erfolgten Präsentation durch FDP-Grossstadträtin Anna-Sophia Spieler und anschliessender Diskussion folgten die Mitglieder der FDP-Fraktion und lehnten einstimmig die beiden Gegenvorschläge zum Vorkaufsrecht sowie zur aktiven Bodenpolitik ab.
Für die FDP.Die Liberalen Stadt Luzern ist klar, dass es genügend zahlbaren Wohnraum braucht. Doch mit dem Vorkaufsrecht wird keine einzige neue Wohnung gebaut; vielmehr schafft dieses Rechtunsicherheit und stellt einen schweren Eingriff in private Eigentumsrechte dar.
Des Weiteren ist aus Sicht der FDP.Die Liberalen Stadt Luzern die Annahme des Gegenvorschlags zur aktiven Bodenpolitik mit hohen, unverhältnismässigen Kosten verbunden.
Aus diesen und weiteren Gründen empfehlen die FDP.Die Liberalen Stadt Luzern der städtischen Stimmbevölkerung, beide Vorlagen abzulehnen.










