FDP LU fordert vorausschauende Deponiepolitik für den Kanton
FDP-Kantonsrat Andreas Bärtschi, Altishofen, fordert eine langfristige Strategie zur Sicherung der Deponiekapazitäten im Kanton Luzern.

FDP-Kantonsrat Andreas Bärtschi, Altishofen, fordert eine langfristige Strategie zur Sicherung der Deponiekapazitäten im Kanton Luzern.
Angesichts schwindender Reserven und wachsender Herausforderungen bei der Realisierung neuer Standorte will er vom Regierungsrat wissen, wie die Entsorgungssicherheit für Bevölkerung, Wirtschaft und künftige Infrastrukturprojekte gewährleistet werden soll.
Bewilligte Deponiereserven reichen noch acht Jahre
Gemäss kantonalen Fachstellen reichen die bewilligten Deponiereserven im Kanton Luzern noch rund acht Jahre. Gleichzeitig werden neue Deponieprojekte zunehmend schwieriger umzusetzen.
Ohne ausreichende Kapazitäten drohen höhere Entsorgungskosten, längere Transportwege und zusätzliche Belastungen für Bauprojekte und Wirtschaft.
Mit seiner Anfrage will Andreas Bärtschi vom Regierungsrat wissen, wie die langfristige Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann.
Dabei stehen insbesondere Fragen zu den Auswirkungen auf Grossprojekte wie den Bypass Luzern und den Durchgangsbahnhof Luzern, die Effizienz der Planungs- und Bewilligungsverfahren sowie die regionale Entsorgung im Fokus.
Tragfähige Lösungen für die Zukunft entwickeln
«Der Kanton Luzern muss frühzeitig die Voraussetzungen schaffen, damit genügend Deponieraum zur Verfügung steht. Wer Wohnraum, Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung will, muss auch die notwendige Entsorgung sicherstellen», hält Andreas Bärtschi fest.
Die FDP ist überzeugt, dass es eine vorausschauende Deponieplanung braucht, welche ökologische, wirtschaftliche und raumplanerische Interessen ausgewogen berücksichtigt.
Gleichzeitig sollen die Anliegen der Standortgemeinden ernst genommen und tragfähige Lösungen für die Zukunft entwickelt werden.










