Der Schweizer Film «Die göttliche Ordnung» zeigt, dass das vor 50 Jahren angenommene Frauenstimm- und -wahlrecht keine Selbstverständlichkeit war.
Open-Air-Kino
Bei einem kleinen Apéro klang der Abend auf dem Ziegelacker gemütlich aus. - SP Bezirk Lenzburg-Ammerswil

Der Schweizer Film «Die göttliche Ordnung» setzt all den Menschen ein Denkmal, die damals für gleiche politische Rechte gekämpft haben, sowie auch all jenen, die sich auch heute für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung engagieren.

Viele Leute kennen den Film wohl bereits. Erfreulich fand sich an diesem wunderschönen Spätsommerabend trotzdem ein stattliches Publikum auf dem Ziegelacker ein. Die SP Bezirk Lenzburg und die SP Lenzburg-Ammerswil-Staufen luden zum öffentlichen Open-Air-Kino ein. Mit Dämmerungsbeginn führte Thomas Schaer, Präsident der Ortspartei, durch die Geschichte der Frauenbewegung bis zum letzten Urnengang nur für Männer im Jahr 1971.

Den Stand der Gleichberechtigung, den wir heute haben, verdanken wir dem Engagement und Kampf bekannter und unbekannter Frauen (und Männer) bis weit zurück in die Vergangenheit. Die Gleichheit, so wie sie im Bundesgesetz verankert ist, haben wir jedoch bis heute noch immer nicht erreicht (Lohngleichheit, Betreuungsarbeit etc.).

In diesem Sinne setzt sich die SP auch weiterhin ein, aktuell zum Beispiel mit der Unterstützung der «Ehe für alle». Im Anschluss an den Film wurde bei einem kleinen Apéro noch lange und rege diskutiert: über Gleichstellung und andere wichtige Themen zur Gestaltung der Zukunft. Und wie wichtig ein starkes JA am 26. September ist, bzw. natürlich auch eine hohe Wahl- und Abstimmungsbeteiligung bei den nationalen und kommunalen Vorlagen («3x JA für Lenzburg!») und den richtungsweisenden Stadtratswahlen.

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