Wie die Gemeinde Kriens mitteilt, nahmen fast 20 Jugendliche der Volksschule Kriens im Rahmen des Lehrstellenparcours an drei Ateliers teil.
Die Luzerner Gemeinde Kriens.
Die Luzerner Gemeinde Kriens. - keystone

Die Jugendlichen lernten dabei, dass sich eine KV-Lehre bei der Stadtverwaltung vor allem durch ihre Vielseitigkeit auszeichnet, erhalten doch Lernende im Rahmen ihrer dreijährigen Lehre Einblick in die verschiedensten Verwaltungsbereiche.

Mit dem Lehrstellenparcours starten die Jugendlichen der zweiten Sekundarstufe der Volksschule Kriens eine weitere Etappe ihres Berufsfindungsprozesses. Volksschule Kriens und Gewerbeverband Kriens organisieren dazu seit einigen Jahren an einem Tag verschiedene Ateliers.

An diesem Lehrstellenparcours beteiligt sich auch die Stadt Kriens seit der ersten Stunde. Sie bekennt sich damit zu ihrer Rolle als verantwortungsvolle Arbeitgeberin, die sich sehr bewusst auch in der Berufsbildung engagiert

Einblick in die Berufswelt erhalten

Im Rahmen dieses Lehrstellenparcours besuchen Jugendliche insbesondere Krienser Unternehmen, die Ausbildungsplätze anbieten. Sie sollen dort einen Einblick erhalten in die Berufswelt.

Dabei geht es weniger um konkrete Lehrlingswerbung als vielmehr das Vermitteln erster Eindrücke aus der Arbeitswelt und um das Vermitteln der verschiedenen Berufsbilder. Die Jugendlichen sollen mit diesen Eindrücken wertvolle Inputs erhalten für ihren Berufsfindungsprozess.

Stadtpräsidentin Christine Kaufmann-Wolf, Berufsbildnerin Karin Arnold und mit Sabrina Heinen sogar eine Lernende der Stadtverwaltung zeigten den Jugendlichen, was es heisst, eine KV-Lehre bei der Stadt zu absolvieren. Dabei wurde offensichtlich, dass die Vielseitigkeit der Aufgaben der ganz grosse Unterschied ist.

Eine breit gefächerte Grundlage für eine solide Basisausbildung

Denn wer auf der Stadtverwaltung eine Lehre absolviert, wird am Ende der Ausbildung auf allen Departementen eine gewisse Zeit gearbeitet haben und dabei Einblick erhalten haben in die spezifischen Aufgaben: Ob Bau, Umwelt, Soziales, KESB, Finanzen oder Stadtbüro: Eine KV-Lehre bei der Stadt schafft eine thematisch breit gefächerte Grundlage für eine solide Basisausbildung. Eine zumal, die nach dem Abschluss praktisch alle Wege in der Berufswelt offenhält.

Die Teilnehmenden an den zwei Ateliers wurden zuerst im Stadtratssaal informiert. Dabei konnten sie am grossen Tisch Platz nehmen, an dem ansonsten einmal wöchentlich die Stadtratsgeschäfte behandelt und Entscheide gefällt werden.

Im zweiten Teil der Ateliers erlebten sie direkt mit, was es heisst, im Kontakt mit Kunden Dienstleistungen zu erbringen. Die Teilnehmenden spielten an einem Schalter im Stadtbüro 1:1 durch, was an Arbeiten anfällt, wenn sich Neuzuziehende in der Stadt Kriens anmelden.

Abschliessende Fragerunde

In einem Rollenspiel hatte sich zwei Testpersonen aus dem Kreis der Atelier-Teilnehmenden bei der Lernenden Sabrina Heinen anzumelden. Dabei sahen sie schnell, dass man an vieles denken muss, wenn man als Schaltermitarbeitende den Neuzuziehenden eine gute Dienstleistung erbringen will.

Bei der abschliessenden Fragerunde nutzten die Jugendlichen die Chance, Fragen an die Lernende Sabrina Heinen zu richten. «Muss man früh aufstehen?» oder «Ist Arbeiten schwieriger als Schule?» gehörten dabei zu den Startfragen.

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