Wie der HSC Kreuzlingen mitteilt, erhält der NLA-Neuling aus Kreuzlingen beim HSC Suhr Aarau eine Lehrstunde und verliert diskussionslos mit 18:32 (8:17).
Handball (Symbolbild)
Handball (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/AP/HERIBERT PROEPPER
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Das war leistungsmässig definitiv nicht das Optimum, was die Kreuzlinger beim schwierigen Gastspiel in Aarau aus sich herausholen konnten. Da hatte sich ihr Cheftrainer Heiko Grimm nach der guten Leistung beim unglücklichen 28:29 gegen Basel sicher eine bessere Leistung und daraus resultierend auch ein knapperes Schlussresultat erhofft.

Allerdings ist sich der Deutsche bewusst, dass es für sein Aufsteigerteam auf diesem hohen Niveau auch mal eine Klatsche wie das 18:32 nun gegen das Spitzenteam des HSC Suhr Aarau absetzen kann. Die Aargauer hatten schon beim Saisonauftakt ihre Heimstärke unter Beweis gestellt und Wacker Thun mit einer 40:28-Packung nach Hause geschickt.

Nächste Herausforderungen warten

Trainer Grimm bleibt nur eine Woche, um seine Mannschaft auf die nächste Mammutaufgabe vorzubereiten. Am kommenden Samstag, 18.45 Uhr, gastiert der HSCK in der BBC Arena A beim derzeit verlustpunktlosen Tabellenführer und amtierenden Schweizermeister Kadetten Schaffhausen.

Die Munotstädter spielen auch in der Gruppenphase der EHF European League. Und eine weitere Woche später (Samstag, 24. September, 19 Uhr) gibt der Weltklasse-Spieler Andy Schmid mit seinem HC Kriens-Luzern seine Visitenkarte in der Kreuzlinger Egelseehalle ab.

Auch für HSCK-Trainer Heiko Grimm eine ganz besondere Affiche, trainierte er die Innerschweizer vor seinem Wechsel in die deutsche Bundesliga doch während über vier Jahren und führte sie dabei in die nationale Spitze.

Das Spiel war früh entschieden

In der Aarauer Schachenhalle konnte der HSC Kreuzlingen am Samstag dem haushohen Favoriten nur in der Startphase die Stirn bieten. Dank Toren von Rechtsaussen David Fricker und dem Kroaten Bruno Kozina blieb er bis zum 2:2 in der 5. Minute auf Augenhöhe.

Dann unterliefen dem HSCK aber zu viele Fehler, was auf diesem Niveau fast immer bestraft wird. Die Aargauer setzten sich durch drei Treffer von Lars Hofer innerhalb von drei Minuten auf 5:2 ab. Zehn Minuten später hiess es bereits 10:5. Die Weichen waren realistischerweise zur Halbzeit (17:9) schon gestellt.

Eine Aufholjagd war nicht möglich

Die Gastgeber und Cheftrainer Aleksandar Stevic nützten die klaren Verhältnisse, um in den zweiten 30 Minuten möglichst vielen Spielern Einsatzzeit geben zu können. Auf der anderen Seite war der Aufsteiger vom Bodensee nicht in der Lage, eine Aufholjagd zu lancieren.

Zu deutlich waren die Kräfteverhältnisse in der Aarauer Schachenhalle. Als erfolgreichste Werfer etablierten sich schliesslich der Portugiese João Da Silva Ferraz und der Ukrainer Daniel Parkhomenko mit jeweils fünf Treffern für den HSC Suhr Aarau sowie Bruno Kozina mit vier Toren beim HSC Kreuzlingen.

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