Torfestival: Grizzlys lassen Railers keine Chance
Nach einem offenen Beginn übernehmen die Capital Grizzlys das Kommando und feiern gegen die EHC Railers einen hochverdienten 14:3-Erfolg.

Wie die Capital Grizzlys mitteilen, ist ist das neue Jahr kaum drei Tag alt und schon muss das Team wieder «ad Säck». Erneut reisten sie nach Hasli ins Brünnli, dieses Mal um gegen die noch unbekannten Railers zu spielen.
Aufgrund der bisherigen Resultate beider Teams, sollte ein Sieg im Bereich des möglichen sein. Wichtig war, dass die Grizzlys die Aufgabe nicht überheblich angingen, im Wissen, dass die Railers im einen oder anderen Spiel zweistellig kassiert haben.
Denn auf der anderen Seite, haben sie die Grasswiler Ice Tigers bezwungen, gegen welche die Grizzlys seinerzeit verloren haben. Man durfte also gespannt sein.
Gelungener Auftakt für die Grizzlys
Um 11.30 Uhr ging es los, wie immer zuerst ein kurzes Aufwärmen und dann Vollgas. Die Grizzlys starteten ganz nach dem Motto, neues Jahr neues Glück. Denn bis anhin ist es ihnen noch in keinem Spiel gelungen, einmal mit 1:0 in Führung zu gehen.
Und heute sollte es dann auch endlich einmal klappen, es waren knapp zwei Minuten gespielt, da zappelte der Puck zum 1:0 für die Grizzlys im Netz. Ein Start nach Mass und ganz nach dem Geschmack der Grizzlys.
Jedoch liessen sich die Railers zu Beginn noch nicht beeindrucken davon und kamen selber mit dem ersten Abschluss zu ihrem ersten Tor im neuen Jahr. Das passte den Grizzlys natürlich weniger und so zogen sie die Temposchraube an und versuchten schnell wieder ein Tor vorzulegen.
Dominanz ohne Lohn
Sie hatten zwar Chancen am Laufmeter, aber irgendwie war da noch was nicht ganz richtig justiert und so kam es trotz Abschlüssen à GoGo vorerst zu keinem weiteren Tor für die Grizzlys. Im Gegenteil, mit dem zweiten Abschluss der Railers stand es plötzlich 2:1 für die Railers.
Wieder einmal verkehrte Welt, die Grizzlys machten das Spiel und der Gegner die Tore... Das liessen sie aber nicht auf sich sitzen, gekränkt im Stolz mit noch mehr Vehemenz, suchten sie den mehr als verdienten Ausgleich. Nach einem weiteren schönen Solo von Schübi war es dann endlich soweit und es ging mit einem für die Railers schmeichelhaften 2:2 in die erste Pause.
Der Weg für das zweite Drittel war klar, es sollte weiterhin mit jeder Aktion Gefahr vor dem Tor der Railers produziert werden. Diesen Plan konnten soweit auch ganz gut umsetzen, nur haperte es weiterhin an der Effizienz
Erst nach langem Anrennen gelangen den Grizzlys dann endlich weitere Tore und so stand es 4:2. Defensiv spielten die Grizzlys eigentlich ganz ordentlich und der Goalie hatte eigentlich einen gemütlichen Samstag Vormittag, wäre da nicht die Effizienz des Gegners.
Grizzlys drehen auf
Gefühlt mit dem dritten Abschluss, erzielten sie dann auch bereits ihr drittes Tor … unglaublich, sollte es tatsächlich wieder mal ein so mühsames Unterfangen werden, wie in den bisherigen Spielen in dieser Saison?
Die Antwort vorne weg, nein! Nach dem Anschlusstor der Railers gelang es den Grizzlys nochmals eine Schippe drauf zu legen und für noch mehr Torgefahr zu sorgen. Beinahe im Minutentakt kamen sie nun zu gefährlichen Chancen und bis zum Ende des zweiten Drittels konnten sie dann auch noch die Effizienz etwas steigern, in dem zwei weitere Tore gelangen.
Es ging also mit einem beruhigenden 6:3 Vorsprung in den letzten Abschnitt. Im letzten Drittel begann dann so richtig die Kür, die Grizzlys spielten weiterhin praktisch nur in eine Richtung und deckten den Gegner mit Abschlüssen en masse ein.
Klare Verhältnisse im Schlussdrittel
Je länger das Spiel dauerte, desto müder wurden die Railers und desto genauer wurden die Abschlüsse der Grizzlys. Plötzlich klingelte es reihenweise im Tor der Railers, bis am Ende ein klares 14:3 auf der Anzeigetafel stand.
Man kann also sagen, Pflicht erfüllt und letztlich auch in der Höhe verdient gewonnen (nach zwei Dritteln hatten die Grizzlys bereits 47 Schüsse aufs gegnerische Tor abgegeben und weiter unzählige die nebens Tor gingen oder geblockt wurden)
Die Grizzlys geniessen nun den Schnee und das schöne Wetter und freuen sich aufs erste Heimspiel im 2026 am Sonntag um 9.15 Uhr im Campus gegen die Comrades.






