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FC Langenthal bezwingt Leader Grasshoppers U21

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Der FC Langenthal schlägt Leader Grasshoppers U21 mit 1:0 und rückt nach starker Teamleistung den Aufstiegsspielen im Juni 2026 wieder einen Schritt näher.

FC Langenthal
Der FC Langenthal ist ein Fussballclub im Kanton Bern. Ihre Heimspiele tragen die Langenthaler auf dem Fussballplatz Rankmatte aus. - FC Langenthal/ Grafik Nau.ch

Wie der FC Langenthal berichtet, kann die erste Mannschaft mit einer kämpferisch starken und sehr solidarischen Leistung Leader Grasshoppers U21 Paroli bieten und diese auf dem GC-Campus gar mit 1:0 bezwingen. Wie sehr waren doch vor dem Spiel alle gespannt auf den Spitzenkampf der beiden besten Teams in der Erstliga-Gruppe zwei.

Auf der einen Seite der Tabellenführer aus Zürich, welcher letzte Saison den Aufstieg gegen Kreuzlingen in der 96.Minute noch preisgab und auch in dieser Spielzeit dominant auftritt. Auf der anderen Seite ein FC Langenthal, welcher sich seit der Übernahme von Trainer Edvaldo Della Casa enorm weiter entwickelt hat und in diesem Frühjahr erst einmal bezwungen wurde.

GC U21 war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Die Gäste arbeiteten aber in der Defensive sehr gut und konnten die Gefahr in der Anfangsphase vom eigenen Tor fernhalten. Einzig in der 20.Minute war FCL-Schlussmann Joschua Neuenschwander gefordert, dieser verhinderte aber mit einem Big Save die Führung der Zürcher.

Fünf Minuten später schlug es aber auf der Gegenseite ein. Eigentlich aus dem Nichts, kamen die Langenthaler zur allerersten Torchance, welche dann von «Gino» M'Vondo-Ze veredelt wurde. In der Folge wurde die Partie ruppiger. GC versuchte sofort zu reagieren und ein Statement zu setzen. Leider taten sie dies nicht nur auf spielerische Art und Weise.

Hitzige Szene bringt FCL-Trainer vorzeitig vom Feld

Zwei sackgrobe Foulspiele der Gastgeber, welche vom Schiedsrichter nicht bestraft wurden, erhitzten jedenfalls die Gemüter auf der FCL-Bank gewaltig. Weiteres Ungemach brach über den FCL herein, als Capitano Mehmet Yigit verletzungsbedingt die Segel streichen musste und ausgewechselt wurde.

Vor der Pause gab es auf beiden Seiten noch je eine Torchance zu notieren, aber sowohl Leart Kabashi auf GC-Seite, wie auch Rion Xhemaili verfehlten das Ziel knapp. Der Schiedsrichter erhitzte auch kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal die Gemüter der Gelb-Blauen.

Der feuriger Brasilianer an der Seitenlinie reklamierte so heftig, dass er nicht nur eine gelbe Karte kassierte, sondern die zweite gleich hinterher und somit das Feld verlassen musste. Sicher hat es hier der FCL-Trainer übertrieben mit Reklamieren, in der Sache hatte er allerdings Recht. Der (Un)parteiische war in der ersten Halbzeit gar nicht auf der Höhe seiner Aufgabe.

FC Langenthal verteidigt stark und bezwingt den Leader

Die zweite Hälfte glich dann der ersten. GC übernahm das Spieldiktat und die Langenthaler agierten aus einer soliden Defensive heraus und versuchten ab und zu Nadelstiche zu setzen. Zum Beispiel als Verteidiger Luca Heuberger, seitlich vor dem Tor auftauchte, aber dann nicht genug Kraft in den Schuss legen konnte.

Auch ein Freistoss von Amel Rustemoski war nicht ungefährlich, doch der Zürcher Goalie parierte diesen mit Stil und Klasse. GC tauchte auch hin und wieder gefährlich vor dem Langenthaler Tor auf, doch bei den meisten Abschlussversuchen fehlte die Präzision, so wie in der 80.Minute als die Jung-Hoppers aus bester Position den Ball, gleich in zwei Aktionen über den Kasten droschen.

Die Hoppers agierten in der zweiten Hälfte überhastet und fahrig. Da fehlte sicher eine Prise Routine und Ruhe, welche beim FCL zum Beispiel Nadjack, auch gestern wieder, in voller Pracht ausstrahlte. Dass GC am Schluss hinten aufmachen musste, eröffnete dem FCL die Möglichkeit zu kontern. Beinahe hätte Pepe Sangone Sarr eine solche zur definiten Siegsicherung ausnützen können. Aber es reichte auch so, denn nach 94 Minuten war Schluss und der Leader zum zweiten Mal in Serie auf verlorenem Posten.

Ein grossartiger Sieg für die FCL-Jungs, welcher ihnen weiter Selbstvertrauen gibt und sie wieder einen Schritt näher zu den erhofften Aufstiegsspielen im Juni 2026 bringt. Auf jeden Fall ist mit dieser Partie die Überzeugung noch mehr gereift, dass Langenthal, mit einer soliden Teamleistung, bei der jeder bereit ist sich für den anderen aufzuopfern, auch gegen nominell stärkere Gegner bestehen kann.

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