Präsident Thomas Eggimann begrüsst am Donnerstagabend, dem 19. August 2021 rund 80 Mitglieder zur 35. Hauptversammlung des Handballvereins Herzogenbuchsee.
Handball (Symbolbild)
Handball (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/AP/HERIBERT PROEPPER

Die Hauptversammlung des Handballverein Herzogenbuchsee fand letzte Woche zum 35. Mal statt. Der Verein konnte sich dank treuer Mitglieder, Sponsoren und Gönner wacker durch Coronakrise manövrieren und schaut positiv mit grossen Ambitionen in die Zukunft.

Präsident Thomas Eggimann begrüsst am Donnerstagabend 19. August rund 80 Mitglieder zur 35. Hauptversammlung des Handballvereins Herzogenbuchsee, welche in der Aula der Sekundarschule und auch dieses Jahr mit Maske und Schutzkonzept durchgeführt wurde.

Eggimann blickte auf ein zweites von der Coronakrise betroffenes und entsprechend turbulentes Vereinsjahr zurück. Das Jahr war geprägt von Planungsunsicherheiten sowohl im sportlichen als auch finanziellen Bereich. Da war es eine erfreuliche Botschaft, dass trotzdem der Mitgliederbestand mit 324 Mitgliedern sogar leicht ausgebaut werden konnte.

Sportliche Erfolge trotz Corona

Der Meisterschaftsbetrieb musste nach Saisonstart im Herbst bald abgebrochen und wurde nur im Profi- und Halbprofi-Bereich der obersten Ligen weitergeführt. Die erste Frauenmannschaft schaffte den Ligaerhalt in der höchsten nationalen Liga SPL1 in Extremis. Dass es das Team unter Beat Flury in dieser Situation noch geschafft hat, kann als grosser Erfolg gewertet werden und stellt eine wichtige Basis dar für die Weiterentwicklung einer vielversprechenden jungen Mannschaft.

Im Frühjahr wurde auch der Spielbetrieb im Nachwuchsbereich teilweise wieder aufgenommen. Für den HVH mit dem Highlight, dass die Juniorinnen U16 Elite Vize-Schweizermeisterinnen wurden. Neben dem Spielbetrieb wurde das neu strukturierte Sportressort unter Lukas Stalder ausgebaut, etabliert. Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde hinter den Kulissen an der Zukunft des HVHs gearbeitet. In Arbeitsgruppen werden die in den nächsten Monaten verschiedene Projekte und Machbarkeitsprüfungen angegangen, um weiter die Strukturen und das Umfeld aufzubauen, welche für die Erreichung der ambitionierten Vereinsziele notwendig sein werden.

Die Mitglieder stimmen für die nötige Einnahmeerhöhung

Finanzielle Situation war schwierig planbar und mit vielen Unsicherheiten versehen. Viele wichtige Einnahmen fielen weg, insbesondere weil keine Anlässe durchführbar waren. Die Mitglieder sowie Gönner und Sponsoren sind dem Verein jedoch treu geblieben und haben ihn weiter unterstützt trotz fehlenden Aktivitäten. Dank dieser Treue konnte Finanzchefin Andrea Duppenthaler der Versammlung eine fast ausgeglichene Rechnung mit einem sehr kleinen Verlust präsentieren, welche von den Mitgliedern einstimmig angenommen wurde.

Die Budgetierung für das nächste Vereinsjahr ist weiter von Unsicherheiten geprägt. Der HVH möchte trotzdem in allen Bereichen vorwärts gehen und in die Zukunft investieren. Man wird dabei angewiesen sein die Einnahmeseite in den nächsten Jahren entsprechend erhöhen zu können. Diese Schlussfolgerung veranlasste einen Vorstoss aus der Versammlung, welcher beantragte entgegen dem Vorschlag des Vorstandes die Mitgliederbeiträge für Aktive und Nachwuchs umgehend zu erhöhen. Dem Antrag wurde mit grosser Mehrheit prompt entsprochen.

Wahlen wurden bei der Versammlung veranlasst

Beat Urben tritt als langjähriger Revisor zurück und seine Leistungen werden vom Präsidenten verdankt. Als Nachfolgerin für die Revision wird Andrea Wälchli gewählt.

Die amtierende Vorstandsmitglieder Brigitte Lüthi (Nachwuchs) und die Andrea Duppenthaler (Finanzen) werden von der Versammlung für zwei weitere Jahre mit Applaus einstimmig wiedergewählt.

Ambitionen für das neue Jahresprogramm

Zum Schluss der Versammlung macht Thomas Eggimann einen positiv ausgerichteten Ausblick auf ein vollbepacktes Jahresprogramm in der Hoffnung alles dann auch wieder regulär durchführen zu können. 13 Teams werden im September in die neue Meisterschaft starten. Die Ziele sind klar SPL1 und Herren 1. Liga sollen den Ligaerhalt schaffen. Die Nachwuchsabteilung soll weiter ausgebaut und gefördert werden. Es muss an der Spitze, aber auch in der Breite gearbeitet werden, damit Herzogenbuchsee sich weiter als Handballhochburg entwickeln kann.

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