Kanton Glarus: Zwei Glarner Badis fielen bei Wasserkontrolle auf
Im Juli 2026 kontrollierten die Behörden fünf Freibäder im Kanton Glarus. In zwei Badis wichen die Werte von den rechtlichen Anforderungen ab.

Hohe Temperaturen und viele Badegäste stellten die Betreiber von Freibädern in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Die amtlichen Wasserkontrolleure waren deshalb wieder unterwegs, um die Badewasserqualität der öffentlichen Freibäder in den Kantonen Glarus und Graubünden zu überprüfen.
Im Juli 2026 wurden Kontrollen in fünf Glarner Freibädern mit acht Becken vorgenommen. Bei den Kontrollen wurden sowohl Handmessungen vor Ort durchgeführt als auch Wasserproben entnommen, die dann im Labor des Amts für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit mikrobiologisch und chemisch weiterführend untersucht wurden.
In zwei Glarner Badis wurden Abweichungen von den rechtlichen Anforderungen an die Badewasserqualität festgestellt. Überprüft werden u. a. der Gehalt an Chlorat, der Harnstoffgehalt, das Gehalt an freiem Chlor, die Trübung und das Gehalt an Trihalomethanen und aeroben mesophilen Keimen.
Bei den Bündnern und den Glarner Freibädern zeigte sich gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung. Es kam zu weniger Beanstandungen. Die betroffenen Betriebsleitenden mussten Korrekturmassnahmen ergreifen und die Selbstkontrolle verbessern.
Erst eine funktionierende Wasseraufbereitung und Selbstkontrolle des Betriebs ermöglichen zusammen mit dem hygienischen Verhalten der Badegäste ein ungetrübtes Badevergnügen.










