Biodiversität

Jeder Quadratmeter zählt: Mehr Biodiversität in Glarus Süd

Nau.ch Lokal
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Glarus,

Wie die Gemeinde Glarus Süd meldet, wird ein Pilotprojekt zur Biodiversitätsförderung gestartet. Interessierte können sich bis 30. September 2024 anmelden.

Sernftal-Engi in Glarus Süd.
Sernftal-Engi in Glarus Süd. - Nau.ch / Simone Imhof

Das Projekt beginnt 2024 und soll über die nächsten Jahre fortgesetzt werden. Ökologisch aufgewertete Flächen in den Dörfern bieten Lebensräume für viele Tierarten.

Die Natur wird in die Siedlungsräume zurückgeholt und steigert so die Wohnqualität der Bewohnenden.

Dadurch beginnt die Naherholung direkt vor der Haustüre und die Energie sowie die Lebensfreude werden unmittelbar gestärkt.

Gemeinsam Grosses erreichen

Das Jahresziel 2024 des Pilotprojekts ist es, gemeinsam eine ökologische Fläche in der Grösse eines Fussballfeldes (7140 Quadratmeter) zu sammeln.

Jeder biodivers umgestaltete Quadratmeter zählt und hilft, das Jahresziel zu erreichen. Alle Bewohner von Glarus Süd sind eingeladen teilzunehmen.

Ob kleine Büsche, grosse Bäume, farbige Blumenwiesen, bunte Gärten, duftende Blumentöpfe, gemütliche Vogel-Nistkästen, kunterbunte Insektenhotels oder froschfreundliche Tümpel – alles trägt zur Biodiversität bei und kann angemeldet werden.

Die Vielzahl der Einzelaktionen bewirkt zusammen Grosses.

Mitmachen lohnt sich

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der Gemeinde und ist ab sofort (Stand 30. Mai 2024) bis zum 30. September 2024 möglich.

Alle Teilnehmenden erhalten nach der Anmeldung eine Teilnehmernummer, eine kleine Holztafel mit dem Logo «Glarus Süd biodivers» (zur Kennzeichnung ihrer angemeldeten Fläche) und ein Briefchen Wildblumensamen.

Wer teilnimmt, hat zudem von Juni bis September die Chance auf einen kleinen Preis (wird einmal pro Monat verlost) oder auf einen der drei Hauptpreise, die im Oktober 2024 vergeben werden.

Mehr Wissen und Freude

Darüber hinaus bietet der Verein Talföhn generationenübergreifende Veranstaltungen und lehrreiche Workshops zum Thema Biodiversität an.

Gemeinderätin Gabi Aschwanden betont: «Das Projekt ist ein Herzensprojekt und für alle tierischen Bewohner von Glarus Süd gedacht, die keine Stimme haben.

Wir sind überzeugt, wenn wir einen Schritt auf die Natur zugehen, wird sie uns dankend zwei Schritte entgegenkommen.»

Kommentare

User #2970 (nicht angemeldet)

Müssen 151 Windkraftanlagen, deren Errichtung mehr als 1,1 Milliarden Euro gekostet hat, abgerissen werden, weil sie die Rentierzucht der indigenen Samen beeinträchtigen? Das ist jedenfalls die wahrscheinliche Konsequenz eines Urteils, das Norwegens Oberster Gerichtshof am Montag verkündete. Ihre Einwirkung auf die Kultur der Samen verletze deren Menschenrechte. Es liege ein Verstoß gegen den auch „UN-Zivilpakt“ genannten „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ vor. Dessen Artikel 27 verbrieft einen umfassenden Schutz der Kultur ethnischer, sprachlicher und religiöser Minderheiten. Dass der Bau und der Betrieb dieser Anlagen einen massiven Eingriff in die Rentierzucht und damit die Lebensgrundlage und Kultur der Samen darstellt, gestand seinerzeit auch die Genehmigung zu. Aber sie ging davon aus, dass der Bau vertretbar sei, wenn den Samen für Mehrarbeit und Mindereinnahmen von den Windkraftbetreibern angemessener Schadenersatz gezahlt würde. Windkraftanlagen schaden Mensch,Tier und Natur.

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