Biodiversität am Seeufer: Natur hat an einigen Orten Vorrang
Obwohl der Vierwaldstättersee in Horw viele Badeplätze bietet, sollten neu geschaffene Naturzonen beim Sternenmätteli und im Seeacher gemieden werden.

Wie die Gemeinde Horw informiert, bietet sie mehrere öffentliche Badeplätze, wie beispielsweise das Sternenmätteli oder die Seebadi. Es gibt aber auch Orte am See, wo die Natur Vorrang hat.
Das Ufer des Vierwaldstättersees bietet neben Badeplätzen noch weitere Plätze, die zum Verweilen und Baden einladen – doch nicht an allen Orten soll sich der Mensch aufhalten. Im Bereich zwischen dem Sternenmätteli und der Winkelbadi und im Seeacher, da, wo die Ufermauern saniert wurden, sollte nicht gebadet werden.
Mit der Sanierung der Ufermauern wurden auch Nischen für Tiere geschaffen, beispielsweise mit Buhnen und Schilf.
Tiere brauchen ungestörte Rückzugsorte
Buhnen sind wertvolle Lebensräume für die Biodiversität im Uferbereich. Sie sind wichtige Übergangszonen vom Land zum Wasser und sind den Tieren vorbehalten. Buhnen schaffen durch Wellenbrechung Rückzugsorte für Fische, Vögel, Reptilien und Amphibien. Schwimmende und Sonnenbadende können diese Tiere stören.
Schilfgürtel sind für viele Tiere ein optimaler Lebensraum: Sie bieten Verstecke, Nahrung und ungestörte Brutplätze für Fische und Vögel. Schilf verschönert nicht nur Seeufer, sondern leistet einen unersetzlichen Beitrag für den Naturschutz und den Erhalt der Biodiversität. Auch hier sollte sich der Mensch nicht aufhalten.










