Frauenfeld

Solides Ergebnis für die Frauenfelder Energieversorgung

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Frauenfeld,

Dank eines starken Betriebsergebnisses von Thurplus profitiert Frauenfeld finanziell. Das Unternehmen investierte zudem 9,8 Millionen Franken in die Netze.

Der Bahnhofplatz in Frauenfeld mit der katholischen Kirche im Hintergrund.
Der Bahnhofplatz in Frauenfeld mit der katholischen Kirche im Hintergrund. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Thurplus hat im Geschäftsjahr 2025 ein positives Geschäftsergebnis erzielt und konnte den städtischen Haushalt mit rund 2 Millionen Franken Abgaben und 0,8 Millionen Franken Gewinnausschüttung unterstützen, berichtet die Stadt Frauenfeld.

Thurplus erzielte im Jahr 2025 ein Ergebnis von 12,3 Millionen Franken und erreichte damit ein um 6,3 Millionen Franken besseres Ergebnis als budgetiert. Das betriebliche Ergebnis trug mit 6,3 Millionen Franken und das Finanzergebnis mit 0,7 Millionen Franken zu diesem Ergebnis bei.

Insgesamt fliessen rund 2,8 Millionen Franken an die Stadt Frauenfeld, davon 2 Millionen Franken Abgaben sowie 0,8 Millionen Franken Gewinnausschüttung.

Investitionen und Ausbau der Energieinfrastruktur

Auch im Jahr 2025 stand die zuverlässige Versorgung der Frauenfelder Bevölkerung mit Trinkwasser und Energie im Zentrum der Aktivitäten von Thurplus. Insgesamt investierte das Unternehmen rund 9,8 Millionen Franken in den Ausbau der Versorgungsnetze sowie in neue Anlagen.

Zentrale Schwerpunkte bildeten die Erschliessung der Schaffhauser- und Häberlinstrasse mit Fernwärme sowie der Bau der Energiezentrale Altstadt. Des Weiteren erhielten mehrere kantonale Liegenschaften einen Fernwärmeanschluss, darunter das Verwaltungsgebäude Vorstadt, die Villa Bär und das Amt für Volksschule.

Im Geschäftsjahr 2025 haben Thurplus und die Empa die «Energieperspektiven 2050» für die Stadt Frauenfeld präsentiert. Das Projekt beleuchtet die Energieszenarien von heute bis ins Jahr 2050.

Netto-Null-Ziel und solide finanzielle Basis

Das Fazit der Studie ist: Mit einer koordinierten Energieplanung ist Netto-Null machbar – der Schlüssel dazu liegt in der Fernwärme und beim Heizungsersatz. Die Ergebnisse dieser Energieperspektiven bilden nun die Grundlage für die weitere Energie- und Infrastrukturplanung.

Thurplus ist mit einem Eigenkapital von 155,1 Millionen Franken (EK-Quote 78 %) und flüssigen Mitteln sowie kurzfristigen Geldanlagen von 36,6 Millionen Franken weiterhin solide für die anstehenden Grossinvestitionen aufgestellt.

Thurplus-Geschäftsleiter Peter Wieland hält fest: «Das solide Ergebnis ist vor allem dem grossen Engagement unserer Mitarbeitenden zu verdanken. Sie sorgen mit ihrem Fachwissen und ihrem täglichen Einsatz dafür, dass sich Frauenfeld jederzeit auf eine sichere und leistungsfähige Versorgung verlassen kann.»

Schwerpunkte und Projekte im Jahr 2026

Für das Jahr 2026 liegt der Fokus auf dem weiteren Ausbau der Fernwärmeversorgung in Frauenfeld-West, den Vorbereitungen für die Fernwärme Altstadt sowie weiteren Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien.

Daneben startet die Betriebs- und Unternehmensführung für das Elektrizitätswerk der Gemeinde Uesslingen-Buch durch Thurplus. Zudem plant die städtische Versorgerin den Bau weiterer Photovoltaikanlagen sowie ein Förderprogramm für energieeffiziente Haushaltsgeräte.

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