Gegen häusliche Gewalt: Stadt schafft neue Anlaufstellen
Mit Flyern und Plakaten setzt Dietikon ein Zeichen gegen häusliche Gewalt. Die Aktion des Bundes bietet Opfern und ihrem Umfeld konkrete Unterstützung an.

Häusliche, sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt verursacht in der Schweiz täglich grosses Leid – mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft insgesamt, schreibt die Stadt Dietikon.
Im Jahr 2024 registrierte die Polizei schweizweit über 21 000 Straftaten im Bereich der häuslichen Gewalt. Rund 70 Prozent der Opfer waren Frauen. Die Stadt Dietikon beteiligt sich deshalb an der nationalen Präventionskampagne «Gleichstellung verhindert Gewalt» des Bundes.
Ziel der Kampagne ist es, verschiedenen Betroffenengruppen konkrete Unterstützung und Orientierung zu bieten. In einer ersten Phase richtet sie sich vor allem an gewaltbetroffene Personen, anschliessend an deren Umfeld sowie in einer dritten Phase an (potenzielle) Tatpersonen.
Niederschwellige Hilfe in Dietikon
In den kommenden Wochen werden in Dietikon drei Kampagnensujets auf Plakaten und Flyern sichtbar sein. Damit soll die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert und Betroffenen mit Informationen, Ratschlägen und Unterstützungsangeboten geholfen werden.
Mit der Fachgruppe Gewalt- und Extremismusprävention (GEP) verfügt die Stadt Dietikon zudem über eine niederschwellige Anlaufstelle für Betroffene. Die Kampagne wurde vom Bund gemeinsam mit zahlreichen Behörden und Organisationen der Zivilgesellschaft erarbeitet und ist Teil der Gleichstellungsstrategie des Bundes.










