Im Calancatal GR hat der Bau eines Kleinwasserkraftwerks begonnen, das ab dem Spätherbst 2022 Strom für rund 1100 Haushalte produzieren soll. Dahinter stehen die Berner Kraftwerke (BKW) und mit einer Minderheitsbeteiligung die Gemeinde Calanca.
Wasserkraft
Das Wasserkraftwerk Reichenau im Kanton Graubünden. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/ARNO BALZARINI

Für das Kraftwerk wird das 710 Meter hohe Gefälle des Rià di Arvigo zwischen dem Zusammenfluss des Rià della Pianca und des Rià d’Auriglia bis hinunter ins Dorf Arvigo genutzt. Die Stromproduktion läuft über eine Peltonturbine. Jährlich könnten um die fünf Gigawattstunden erneuerbarer Strom produziert werden, teilten die Berner Kraftwerke (BKW) am Donnerstag mit.

Für das Projekt wurde die Kraftwerkgesellschaft Idro Arvigo SA gegründet. Die BKW sind daran mit 95,16 Prozent und die Gemeinde Calanca mit 4,84 Prozent beteiligt. Die Investitionen betragen rund 11 Millionen Franken.

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