Weinhalde: Nein-Koalition fordert Stadtrat zum Handeln auf
Kriens sagt Nein zur Einzonung der Weinhalde. Die Nein-Koalition fordert den Stadtrat auf, sofort den zonenkonformen Zustand auf dem Grundstück herzustellen.

Die Nein-Koalition bestehend aus der IG «Nein bleibt Nein», den Grünen, den jungen Grünen, der SP und der GLP Kriens freut sich sehr über das deutliche Abstimmungsergebnis.
«Wir haben einen engagierten Abstimmungskampf geführt und unsere Argumente sachlich vorgebracht und damit viele Krienser für ein Nein überzeugen können», äussert Erich Tschümperlin, Präsident der Grünen Kriens.
Pia Engeler, Co-Präsidentin der SP Kriens ergänzt: «Damit haben wir nun ein klares Signal und die Bestätigung von der Krienser Bevölkerung, dass das Einzonungsmoratorium Bestand hat.»
Pascal Meyer von der GLP sagt «Dass das Abstimmungsmoratorium ohne Ausnahme gilt, hat die Bevölkerung nun klar bestätigt».
Mehr Potenzial als für reines Immobilienprojekt
Die Nein-Koalition ist zudem erleichtert, dass die Krienser Bevölkerung erkannt hat, dass ein verwahrlostes Grundstück kein Grund für Einzonungen ist. Und es hat das Potenzial dieses wertvollen Landstücks erkannt, welches mehr Möglichkeiten bietet als ein reines Immobilienprojekt.
Das Moratorium gilt nun ohne Ausnahme. Ja, es kann allenfalls sogar verlängert werden, bis beim Einzonen Regeln definiert sind, welche sowohl die Zersiedelung stoppen als auch die verbleibenden Erholungs- und Grünflächen im Siedlungsraum schützen.
In diesem Zusammenhang möchte die Nein-Koalition auf die geltenden gesetzlichen Grundlagen hinweisen: «Der Stadtrat und der Einwohnerrat müssen in Zukunft demokratische Entscheide ernst nehmen», betont die Nein-Koalition.
Für alle – also auch diejenigen, die heute enttäuscht sind – verlangt die Nein-Koalition nun ausdrücklich die sofortige Herstellung des gesetzlichen, zonenkonformen Zustands auf dem Grundstück. Erlaubt ist Landwirtschaft und keine zerfallenen Häuser. Der Stadtrat ist aufgefordert, nun für Ordnung zu sorgen.






