In der Stadt Bern soll der Verkehr zwischen Bahnhofplatz und Bollwerk flüssiger und sicherer werden. Der Stadtrat hat dafür am Donnerstag einen Projektierungs- und Realisierungskredit von 800'000 Franken freigegeben.
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Blick vom Bahnhof Bern. - Keystone

Erste Massnahmen sollen schon ab 2022 umgesetzt werden. So ist stadtauswärts im Bollwerk der Abbau einer Fahrspur für den motorisierten Individualverkehr vorgesehen, damit der Velostreifen verbreitert werden kann und damit sicherer wird. Stadteinwärts soll der Veloverkehr auf der Busspur geführt werden.

Rasch verbessert werden soll zudem die Verkehrssicherheit in der Schauplatzgasse. Hier teilen sich Busse, Gewerbeverkehr, Velos, Fussverkehr und Gastronomie den knappen Platz, was immer wieder zu heiklen Situationen führt.

Kurzfristig umsetzbare Massnahmen sollen im Laufe dieses Jahres geprüft, projektiert und umgesetzt werden. Mittelfristig strebt die Stadt in der Schauplatzgasse die Einführung des Velogegenverkehrs an.

Auch für den Fussverkehr sind zwischen Bahnhofplatz und Bollwerk Verbesserungen geplant: So soll das Trottoir auf der Seite Bahnhof verbreitert werden, damit die Fussgängerinnen und Fussgänger künftig mehr Platz haben. Der Stadtrat hiess den Kredit mit 52 zu 18 Stimmen gut.

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