Die Krebsliga Schweiz will mehr Menschlichkeit
Die Krebsliga Schweiz setzt sich für mehr Menschlichkeit in der Krankenpflege ein. Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar lanciert sie eine schweizweite Kampagne zu diesem Thema.

Zu viele Menschen stehen mit den Schwierigkeiten ihrer Erkrankung allein da, wie die Krebsliga Schweiz in einer Mitteilung im Vorfeld des Weltkrebstages schrieb. Die Krebsliga fordert darum drei konkrete politische Massnahmen: einen gerechten Zugang zu psychosozialer Beratung, koordinierte Krebsnachsorge für Überlebende von Krebserkrankungen und die Verbesserung der Finanzierung der Palliativpflege. So dürfe eine menschliche Krebsversorgung nicht an Zuständigkeiten, Finanzierungsfragen oder am Wohnort scheitern.
Am Weltkrebstag wolle man sichtbar machen, was Betroffene wirklich bewege, und Lösungen aufzeigen, die politisch umsetzbar seien. «Weil hinter jeder Krebsdiagnose ein echter Mensch steht, macht unsere neue Kampagne diese Menschen und ihre Geschichten sichtbar», hiess es.






