Blackout

    Gemeinderat lehnt Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative ab

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    Bern,

    Der Gemeinderat Bern spricht sich gegen den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative aus und betont die Notwendigkeit eines Ausbaus erneuerbarer Energien.

    Bern
    Die Stadt Bern mit der Aare. - keystone

    Der Gemeinderat lehnt den Gegenvorschlag des Bundesrats zur Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)» ab, teilt die Stadt Bern mit. In seiner Vernehmlassungsantwort zuhanden des Städteverbandes hält der Gemeinderat fest, dass Atomenergie in der heutigen Zeit keinen Platz mehr hat.

    «Die Zulassung, Planung und der Bau neuer Atomkraftwerke sind zu teuer, dauern zu lange und sie können somit keinen Beitrag zur künftigen Stromversorgung der Schweiz leisten», sagt Gemeinderat Alec von Graffenried, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie.

    Die Energieinfrastruktur befinde sich im Umbau und die wieder aufkommende Diskussion um den Bau neuer Atomkraftwerke bremse den Prozess hin zu einer sicheren Energieversorgung mit erneuerbaren Energien aus. Für die Stadtregierung gilt es deshalb, den Ausbau von erneuerbaren Energien voranzutreiben, statt auf Kernenergie zu setzen.

    Dies auch vor dem Hintergrund, dass sich die Bevölkerung der Stadt Bern deutlich für einen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2039 ausgesprochen hat.

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