Derbysieg für Futsal Minerva

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Bern,

Futsal Minerva schlägt Mobulu Futsal Uni Bern 5:0. Ryan Gomes glänzt mit Hattrick. Nächster Höhepunkt: der Cup-Final gegen Benfica Rorschach.

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Ballkünstler Jaggi hält die Mobulu Defensive auf Trapp. - Futsal Minerva

Wie Futsal Minerva mitteilt, wollten sich rund 200 Zuschauer das Stadtderby nicht entgehen lassen: Tabellenleader Futsal Minerva gegen das Drittplatzierte Mobulu Futsal Uni Bern.

Blitzstart und Effizienz

Von der ersten Minute an war zu spüren, dass dieses Spiel kein gewöhnliches Ligaduell ist. Minerva übernahm sofort das Spieldiktat.

Bereits in der 4. Minute setzte Roald Halimi mit einem starken Zuspiel Luis Fernando in Szene, doch noch blieb der Mobulu-Goalie Aranya Sieger. Auf der Gegenseite prüfte Sergio Lopez Cabrera Minerva mit einem Freistoss, der Ball segelte aber über das Tor.

Die Berner in Blau-Gelb erhöhten den Druck. Leo Costamanha traf in der 6. Minute nur den Pfosten. Ein erster Warnschuss.

Drei Minuten später war es dann so weit: Nach energischem Nachsetzen über Vitor Eleoterio und Roald Halimi stand Ryan Gomes am zweiten Pfosten goldrichtig und schob zum 1:0 ein.

Gomes-Show im Derby

Nur eine Minute später fing Ryan Gomes einen Pass ab, Everton Luiz Kosmann liess zwei Gegenspieler aussteigen und bediente erneut Gomes – 2:0. Kaltschnauzig, zielstrebig, kompromisslos.

Mobulu wehrte sich nach Kräften, doch in der 16. Minute zog Captain Roald Halimi nach einem Einkick aus der Distanz ab und erwischte Aranya zwischen den Beinen – 3:0. Ein Treffer, der die Halle zum Beben brachte.

Doch damit nicht genug: In der 17. Minute setzte Ryan Gomes zu einem Solo an, liess vier Gegenspieler stehen und vollendete überlegt zum 4:0. Hattrick im Derby. Ein Auftritt, der in Erinnerung bleiben wird.

Minerva bleibt hungrig

Wer dachte, Minerva würde nach dem Seitenwechsel Tempo rausnehmen, sah sich getäuscht. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff spielte Luis Fernando einen langen Ball auf Vitor Eleoterio, sprintete selbst durch und verwertete ins leere Tor zum 5:0.

Auch danach blieb das Heimteam dominant. Pablo Silva schaltete sich mutig ins Aufbauspiel ein, Sandro Cardoso traf den Pfosten, Elias Kägi verpasste nur knapp. Minerva presste hoch, zwang Mobulu zu Fehlern und kontrollierte Ball und Rhythmus.

Doch bei aller Dominanz: Mobulu gab sich nie auf. Raphael King setzte in der Schlussphase noch zu einem Konter an, auch defensiv stemmten sich die Gäste gegen eine noch höhere Niederlage. Es war ein Derby mit Intensität, aber fair geführt – ganz im Sinne des Futsal-Gedankens.

Nach 40 Minuten stand ein deutliches 5:0 auf der Anzeigetafel. Ein Statement des Leaders.

Selbstvertrauen für den Cup-Final

Dieser Derbysieg festigt nicht nur die Tabellenführung in der Champion Group, er setzt auch ein klares Zeichen vor dem nächsten grossen Highlight: Am Samstag, 21. Februar 2026, wartet im Cup-Final Benfica Rorschach. Das Spiel findet um 18.30 Uhr in der heimischen Weissensteinhalle statt.

Mit dieser Spielfreude, dieser Effizienz und dieser Geschlossenheit tritt Minerva mit breiter Brust an. Doch eines ist klar: Ein Final schreibt seine eigenen Geschichten.

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