Der Kanton Bern soll sich an den geplanten Massnahmen des Bundes für Veranstaltungen beteiligen, die bewilligt werden und später wegen Corona kurzfristig abgesagt werden müssen. Die Regierung beantragt dem Grossen Rat einen Rahmenkredit von maximal 25 Millionen Franken.
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Hier tagt die Kantonsregierung von Bern, im Berner Rathaus in der Altstadt. (Archivbild) - Keystone

Der Kanton Bern soll sich an den geplanten Massnahmen des Bundes für Veranstaltungen beteiligen, die bewilligt werden und später wegen Corona kurzfristig abgesagt werden müssen. Die Regierung beantragt dem Grossen Rat einen Rahmenkredit von maximal 25 Millionen Franken. Das teilte der Regierungsrat am Mittwoch mit. Zusammen mit Bundesmitteln im gleichen Umfang käme ein Schutzschirm von 50 Millionen Franken zustande.

Noch steht nicht fest, welche Veranstaltungen im Kanton Bern die Vorgaben des Bundes für einen Schutzschirm erfüllen werden. Der Regierungsrat geht davon aus, dass etwa 200 Veranstaltungen in Frage kommen könnten.

Bei der überwiegenden Mehrheit handelt es sich demnach um kulturelle Veranstaltungen wie die Country Night Gstaad, das Snowpenair Grindelwald, das Seaside Spiez und die Foire de Chaindon im Berner Jura.

Dazu kommen rund ein Dutzend grössere Sportanlässe, darunter der Grandprix von Bern, das Tennisturnier Swiss Open Gstaad, der Schweizer Frauenlauf und internationale Skirennen. Bei etwa 20 Veranstaltungen handelt es sich um Veranstaltungen, die als wirtschaftlich und touristisch relevant eingestuft werden, etwa das Swiss Economic Forum in Interlaken oder die BEA in Bern.

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