Die Berner Kantonsregierung hat an ihrer Sitzung vom Mittwoch Massnahmen gegen die Corona-Pandemie diskutiert. Sie zieht beispielsweise in Erwägung, in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maskenpflicht zu verhängen. Entscheide fällt sie aber erst am Freitag.
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Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) ist zuständig für die Bekämpfung des Coronavirus im Kanton Bern. - Keystone

Laut einer Mitteilung des Regierungsrats steht auch eine Maskenpflicht an Grossveranstaltungen und an Schulen zur Diskussion, dazu die 3G-Regel für Besucherinnen und Besucher von Spitälern und von Heimen. Über eine Maskenpflicht für Gesundheitsinstitutionen hat die Regierung ebenfalls gesprochen.

Die Kantonsverwaltung arbeitet nun an Anpassungen der kantonalen Verordnung, so dass der Regierungsrat am kommenden Freitag darüber entscheiden kann. Ziel der Massnahmen, die der Regierungsrat nach seinem Entscheid rasch in Kraft setzen will, sei das Erhöhen des Corona-Sicherheitslevels bei zwischenmenschlichen Kontakten.

«Zudem soll die Ausweitung der Maskentragpflicht dazu beitragen, neue Verschärfungen in anderen Bereichen zu verhindern», schreibt die Kantonsregierung.

Der Bundesrat habe die Kantone aufgefordert, wo nötig zu handeln, sagt die Berner Regierung. Sie sei besorgt über die epidemiologische Situation.

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