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Bern: Drei Entwicklungshilfeprojekte erhalten je 50'000 Franken

Stadt Bern
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Die Stadt Bern unterstützt von 2027 bis 2030 Projekte in Benin, Kenia und Kambodscha mit jährlich je 50'000 Franken. Ausgewählt wurden sie aus 45 Eingaben.

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Gemeindehaus (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

Der Gemeinderat hat sich im Rahmen seines Konzepts zur Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe für drei Entwicklungshilfeprojekte entschieden, die während der Jahre 2027 bis 2030 durch die Stadt Bern mit jährlich je 50'000 Franken unterstützt werden sollen. Die ausgewählten Entwicklungshilfeorganisationen realisieren Projekte in Benin, Kenia und Kambodscha.

Gemäss dem Konzept des Gemeinderats zur Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe aus dem Jahr 2014 setzt die Stadt Bern für die Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten jährlich 150'000 Franken ein. Unter Vorbehalt der Budgetgenehmigung wählt der Gemeinderat jeweils drei Projekte aus, die über eine Dauer von vier Jahren mit jährlich je 50'000 Franken unterstützt werden. Für die Unterstützungsperiode 2027 bis 2030 will der Gemeinderat zwei Projekte in Afrika und eines.

Brücke Le Pont setzt sich in Benin gegen Kinderhandel und Gewalt an Frauen und Kindern ein. Dabei werden betroffene Kinder unterstützt, aber auch Dorfkomitees, Behörden und weitere Akteure miteinbezogen, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und Präventions- und Meldestrukturen zu stärken.

Swiss Academy for Development stellt mit dem Projekt «Together We Grow» Lebensgrundlagen, Ernährung und lernförderliche Umgebungen für benachteilige Primarschulkinder, ihre Familien und Gemeinschaften in Kambodscha in den Mittelpunkt. Das Projekt verbindet die Themen Bildung, Sport und Spiel, Ernährung, Sanitärversorgung und Hygiene sowie nachhaltige Landwirtschaft und wirtschaftliche Lebensgrundlagen.

Mit «Solar Women» bildet Solafrica Frauen aus benachteiligten Gemeinden in Nairobi (Kenia) in den Bereichen Solartechnik, Installation und Unternehmensentwicklung aus.

So sollen höhere Beschäftigungs und Selbstständigkeitsquoten sowie bessere Einkommen von jungen Frauen resultieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wird reduziert.

Insgesamt 98 Organisationen mit Sitz in der Schweiz wurden eingeladen, der Stadt Entwicklungshilfeprojekte für die Unterstützungsperiode 2027 bis 2030 vorzuschlagen. Auf diese Einladung haben 41 Organisationen total 45 Projekte eingereicht. Neben der Entwicklungshilfe budgetiert die Stadt Bern jährlich 100'000 Franken für punktuelle Nothilfemassnahmen.

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