Trump ruft Nvidia-Chef auf Bühne an – der stellt auf Lautsprecher
Donald Trump rief Jensen Huang auf der Bühne an, der Nvidia-Boss stellt auf Lautsprecher. Die beiden kämpfen gegen staatliche Regulierung für KI.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump rief Nvidia-Boss Jensen Huang auf der Bühne an.
- Der Tech-CEO stellt auf Lautsprecher und lässt den Präsidenten sprechen.
- Trump wettert gegen die Warnungen vor KI und kämpft gegen Regulierungen.
Im Kampf gegen die Verlangsamung der KI-Entwicklung scheint Donald Trump einen Verbündeten gefunden zu haben: Jensen Huang, Boss des Chip-Herstellers Nvidia.
Und der US-Präsident hat einen durchaus speziellen Auftritt mit dem CEO: Als Huang beim «All-In Gipfel» in Los Angeles auf der Bühne sitzt, vibriert plötzlich sein Handy. Grinsend nimmt er ab, stellt auf Lautsprecher und hält das Mikrofon ans Handy.
President Trump called Jensen Huang live on stage at the All-In Summit. Put him on speakerphone in front of thousands.
— Vaibhav Sisinty (@VaibhavSisinty) September 14, 2026
Called AI safety fears a "hoax." Told the crowd "the robots will not be taking over."
Then joked that Jensen can build the best AI chip in the world but can't… pic.twitter.com/k9i7Q6HnnN
Und da tönt Donald Trumps Stimme durch den Saal. Der US-Präsident wettert gegen die Stimmen, die vor KI und der rasanten Entwicklung warnen. «Es ist alles ein Hoax. Die Roboter werden die Welt nicht übernehmen», sagt Trump.
Huang überlässt dem Präsidenten für einige Minuten die Bühne und stimmt nur kurz zu.
In den letzten Tagen gab es vermehrt Warnungen von Insidern, dass die Künstliche Intelligenz ausser Kontrolle geraten könnte. Anthropic-Boss Dario Amodei fordert eine Drosselung des Tempos und staatliche Regulierung. Auch die Konkurrenten Elon Musk und Sam Altman stimmten zu.
Donald Trump hält das für eine «kranke Verschwörung», von der einzig China profitiere. Er setzt sich gegen staatliche Regulierungen und Leitplanken ein. Dafür will er den Bau von neuen Rechenzentren vorantreiben – trotz Bedenken der Anwohner.
Trump bezeichnet die Rechenzentren als das «Öl der nächsten 20 bis 25 Jahre». Sie würden Menschen, Firmen und Bundesstaaten reich machen.
Auch Jensen Huang ist gegen staatliche Regulierung. Er fordert, dass die KI-Firmen selbst mehr Verantwortung übernehmen. Denn sie könnten selbst entscheiden, sicherere Produkte auf den Markt zu bringen und die Entwicklung zu verlangsamen.
Nvidia selbst ist in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz nicht aktiv. Doch als Hersteller von Computer-Chips profitiert das Unternehmen enorm von KI.















