Trump ruft Nvidia-Chef auf Bühne an – der stellt auf Lautsprecher

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    USA,

    Donald Trump rief Jensen Huang auf der Bühne an, der Nvidia-Boss stellt auf Lautsprecher. Die beiden kämpfen gegen staatliche Regulierung für KI.

    donald trump
    Donald Trump kaperte mit einem Anruf die Bühne von Nvidia-Chef Jensen Huang. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump rief Nvidia-Boss Jensen Huang auf der Bühne an.
    • Der Tech-CEO stellt auf Lautsprecher und lässt den Präsidenten sprechen.
    • Trump wettert gegen die Warnungen vor KI und kämpft gegen Regulierungen.

    Im Kampf gegen die Verlangsamung der KI-Entwicklung scheint Donald Trump einen Verbündeten gefunden zu haben: Jensen Huang, Boss des Chip-Herstellers Nvidia.

    Und der US-Präsident hat einen durchaus speziellen Auftritt mit dem CEO: Als Huang beim «All-In Gipfel» in Los Angeles auf der Bühne sitzt, vibriert plötzlich sein Handy. Grinsend nimmt er ab, stellt auf Lautsprecher und hält das Mikrofon ans Handy.

    Und da tönt Donald Trumps Stimme durch den Saal. Der US-Präsident wettert gegen die Stimmen, die vor KI und der rasanten Entwicklung warnen. «Es ist alles ein Hoax. Die Roboter werden die Welt nicht übernehmen», sagt Trump.

    Huang überlässt dem Präsidenten für einige Minuten die Bühne und stimmt nur kurz zu.

    In den letzten Tagen gab es vermehrt Warnungen von Insidern, dass die Künstliche Intelligenz ausser Kontrolle geraten könnte. Anthropic-Boss Dario Amodei fordert eine Drosselung des Tempos und staatliche Regulierung. Auch die Konkurrenten Elon Musk und Sam Altman stimmten zu.

    Donald Trump hält das für eine «kranke Verschwörung», von der einzig China profitiere. Er setzt sich gegen staatliche Regulierungen und Leitplanken ein. Dafür will er den Bau von neuen Rechenzentren vorantreiben – trotz Bedenken der Anwohner.

    Trump bezeichnet die Rechenzentren als das «Öl der nächsten 20 bis 25 Jahre». Sie würden Menschen, Firmen und Bundesstaaten reich machen.

    Ist KI eine Bedrohung für die Menschheit?

    Auch Jensen Huang ist gegen staatliche Regulierung. Er fordert, dass die KI-Firmen selbst mehr Verantwortung übernehmen. Denn sie könnten selbst entscheiden, sicherere Produkte auf den Markt zu bringen und die Entwicklung zu verlangsamen.

    Nvidia selbst ist in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz nicht aktiv. Doch als Hersteller von Computer-Chips profitiert das Unternehmen enorm von KI.

    Kommentare

    User #793 (nicht angemeldet)

    Nehmt ihm doch endlich mal das Telefon / Handy ab.

    User #3511 (nicht angemeldet)

    Anscheinend hat er zu wenig zu tun, wenn man zeit für so nutzlose Inzenierungen hat---

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