Nach einem Jahr Corona-Pause riecht es seit dem frühen Morgen, 22. November 2021, in Bern wieder nach Zwiebeln und Käsekuchen auf dem Zibelemärit.
Bern
Blick auf Bern. - Pixabay

Jeweils am vierten Montag im November 2021 ist in Bern Zibelemärit: Nach einem Jahr Corona-Pause riecht es seit dem frühen Morgen in der Innenstadt wieder nach Zwiebeln und Käsekuchen. Über 19 Tonnen Zwiebeln stehen in diesem Jahr zum Verkauf und insgesamt säumen 325 Marktstände die Gassen.

Nach coronabedingter Absage im letzten Jahr findet der traditionelle Zibelemärit heute wieder statt. Mit fast 20 Tonnen sind trotz schlechter Zwiebelernte eine stattliche Menge an Zwiebeln im Angebot.

Die Rekordmarke aus dem Jahr 2014 mit fast 60 Tonnen wurde allerdings bei weitem nicht erreicht. Insgesamt säumen dieses Jahr 325 Marktstände die Gassen der Berner Innenstadt, an 120 Ständen werden Zwiebeln verkauft.

Weniger Stände, mehr Platz

Wie in der Vergangenheit, konnten Marktfahrende mit Zwiebeln im Angebot alle berücksichtigt werden. Aufgrund des Alkoholausschankverbots für Standbetreibende sowie der mageren Zwiebelernte dieses Jahr, kam es kurzfristig zu etlichen Absagen durch die Marktfahrenden.

Das Marktgebiet hat sich gegenüber den Vorjahren nur geringfügig verändert. Da dieses Jahr rund ein Drittel weniger Marktstandbetreibende den Weg nach Bern gefunden haben, gibt das mehr Platz für die Besucherinnen und Besucher. So können auch die vorgesehenen Abstände eingehalten werden.

Wegen der andauernden Corona-Pandemie ist die Konsumation von alkoholischen Ge-tränken ausnahmsweise nur sitzend im Rahmen der bestehenden Aussenbestuhlung oder im Innenbereich der regulären Gastronomie erlaubt. Alle Stände sind noch bis 18 Uhr geöffnet.

Mehr zum Thema:

Gastronomie Verkauf Coronavirus