Im Kanton Basel-Stadt erhalten Personen, die in bescheidenen Verhältnissen leben, eine einmalige Covid-Entschädigung von 550 Franken.
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2019 hatten Schweizer Haushalte im Schnitt weniger Geld zur Verfügung als im Jahr davor. Dennoch konnte der Durchschnittshaushalt 1232 Franken pro Monat auf die hohe Kante legen. 2018 wanderten allerdings pro Monat 357 Franken mehr ins Sparschwein (Symbolbild). - sda - Keystone/CHRISTIAN BEUTLER
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Das Wichtigste in Kürze

  • Im Kanton Basel-Stadt erhalten gewisse Personen eine einmalige Covid-Entschädigung.
  • Die Entschädigung beträgt 550 Franken pro Haushaltsmitglied.
  • Alle anspruchsberechtigten Personen werden informiert.

Im Kanton Basel-Stadt erhalten Personen, die in bescheidenen Verhältnissen leben, eine einmalige Covid-Entschädigung. Dafür muss aber ihr Einkommen zwischen 2019 und 2020 mindestens um fünf Prozent zurückgegangen sein.

Die einmalige Entschädigung beträgt 550 Franken pro Haushaltsmitglied. Das teilte die Regierung am Donnerstag mit.

Steuerveranlagungen für Anspruch ausschlaggebend

Ausschlaggebend für die Berechnung des Anspruches sind die Steuerveranlagungen der Jahre 2019 und 2020. Das heisst es in der Mitteilung des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU).

Gemäss Schätzungen des Kantons sind rund 8650 Personen betroffen. Für diese einmalige Entschädigung hat der Regierungsrat 4,87 Millionen Franken budgetiert. Die Entschädigung ist gemäss Mitteilung steuerfrei.

Anspruchsberechtigte Personen werden informiert

Alle anspruchsberechtigten Personen werden in den kommenden Tagen informiert, wie das WSU weiter schreibt. Damit der Kanton die Entschädigung auszahlen könne, müssten die Personen ihren Anspruch beantragen. Der Grosse Rat beschloss am 20. Oktober 2022 auf der Grundlage eines parlamentarischen Vorstosses eine solche Covid-Entschädigung für Menschen in bescheidenen finanziellen Verhältnissen.

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