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HSG Baden-Endingen empfängt TV Möhlin zum Derby

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Im Aargauer Derby am 18. Februar 2026 kämpft die HSG Baden-Endingen gegen den TV Möhlin um wichtige Punkte im Rennen um die Spitzengruppe.

HSG Baden-Endingen
Die Mannschaft der HSG Baden-Endingen. - FOTO Wagner

Wie die HSG Baden-Endingen schreibt, bleibt der Mannschaft nicht viel Zeit zum Durchatmen. Bereits am Mittwochabend, 18. Februar 2026, bietet sich dem Team von Trainer Milicic die nächste Gelegenheit, in der Nationalliga B wichtige Punkte einzufahren – und das ausgerechnet im Aargauer Derby gegen den TV Möhlin.

Nach dem Unentschieden vom Samstag bei der SG Wädenswil/Horgen wartet in der GoEasy-Arena in Station Siggenthal ein echter Härtetest. Die Erinnerung an die Hinrunde dürfte den Gastgebern Mut machen. In Möhlin zeigte Baden-Endingen eine überzeugende Leistung und entführte beim 30:35 beide Punkte.

Seither haben die beiden Teams jedoch unterschiedliche Entwicklungen genommen. Der TV Möhlin, angeführt vom in der Region bestens bekannten Trainer Majeri, eilte von Sieg zu Sieg und stand zwischenzeitlich sogar an der Tabellenspitze der NLB. Baden-Endingen hingegen tat sich phasenweise schwer, musste unnötige Niederlagen hinnehmen und verlor den Kontakt zu den Spitzenteams aus der Innerschweiz.

Der Blick auf die Tabelle zeigt jedoch: Noch ist alles möglich. Mit drei Punkten aus den letzten beiden Spielen gegen Birsfelden und Wädenswil/Horgen hat sich die HSG wieder herangearbeitet. Möhlin liegt mit 18 Punkten auf Rang vier – nur zwei Zähler vor Baden-Endingen. Mit einem Heimsieg könnte Baden-Endingen also gleichziehen. Die Ausgangslage verspricht Hochspannung.

Prestigeduell im Aargau

Dass im Derby zusätzliche Motivation vorhanden ist, versteht sich von selbst. Wenn die beiden Aargauer Rivalen aufeinandertreffen, geht es nicht nur um Punkte, sondern auch um Prestige. Wer ist derzeit die Nummer eins im Kanton?

Möhlin bringt viel Qualität mit in die GoEasy-Arena. Mit Grandi, Ben Romdhane, Giezeman und dem neu aus Bern verpflichteten Berisha verfügen die Gäste über durchschlagskräftige Angreifer, die es konsequent zu kontrollieren gilt. Zudem gilt Majeri als ausgewiesener Taktikfuchs, der Baden-Endingen mit all seinen Stärken und Schwächen bestens kennt.

Baden-Endingen setzt auf Teamgeist und Defensive

Auf Seiten von Baden-Endingen wird entscheidend sein, in welcher Besetzung man antreten kann. Topscorer Sehic dürfte noch nicht einsatzbereit sein. Hoffnung besteht hingegen bei Giovanelli und Koncul, die im letzten Spiel fehlten und dem Rückraum wieder zusätzliche Stabilität verleihen könnten.

Unabhängig von den Personalien wird es darauf ankommen, dass Baden-Endingen als Einheit auftritt, in der Defensive kompromisslos arbeitet und mit Leidenschaft sowie Entschlossenheit agiert. In den jüngsten Partien waren klare Fortschritte erkennbar: Das Team wirkt wieder geschlossener, die Freude und der Wille sind zurück – Qualitäten, die es braucht, um den favorisierten TV Möhlin zu bezwingen.

Die Voraussetzungen für einen packenden Handballabend sind also gegeben. Ein Derby, zwei Teams auf Augenhöhe und eine Tabelle, die zusätzliche Brisanz verspricht. Die HSG Baden-Endingen setzt auf die Unterstützung von den Rängen und hofft auf eine stimmungsvolle Kulisse in der GoEasy-Arena. Anpfiff ist am Mittwoch, 18. Februar 2026, um 20 Uhr.

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