Pilotprojekt «zämä güet ässä» mit gelungenem Auftakt
Rund 70 Senioren aus Altdorf UR nahmen am ersten Anlass von «zämä güet ässä» teil und genossen einen geselligen Tag bei Sommerwetter.

Wie die Gemeinde Altdorf berichtet, ist das Pilotprojekt «zämä güet ässä», das von der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX initiiert und in drei weiteren Gemeinden startete, in Altdorf schweizweit erstmals erfolgreich umgesetzt worden. Die Altdorferinnen und Altdorfer dürfen stolz sein in einer Gemeinde zu leben, die offen neue Projekte zu Gunsten ihrer Einwohnerinnen und Einwohner umsetzt.
Die Idee des Projekts: soziale Teilhabe stärken, Einsamkeit vorbeugen und Freude an gesundem, regionalem Essen vermitteln. Diese Zielsetzung wurde bereits im Vorfeld klar formuliert: «Gemeinsam essen, sich austauschen und schöne Momente miteinander verbringen – all das stärkt das Miteinander und steigert die Lebensqualität.»
Der Anlass startete mit einem Apéro im Freien. Dieser lud zu ersten Gesprächen ein und sorgte für eine ungezwungene und offene Atmosphäre. Im Anschluss servierte das Kernteam ein beliebtes, traditionelles Menü: Ghackets und Hörndli mit Apfelmus – frisch zubereitet vom Mitglied des Kernteams Beni Epp.
Die Teilnehmenden genossen das Essen sichtbar. Viele nutzten die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen. Genau diese Begegnungen stehen im Zentrum des Projekts. Nach dem Mittagessen erwartete die Gäste ein kleines Dessert, Kaffee und musikalische Unterhaltung mit der Kapelle Miseligruäss.
Herzliche Atmosphäre dank engagiertem Team
Die Dekoration mit Blumen auf den Tischen, die die Gäste später mit nach Hause nehmen durften, verlieh dem Anlass eine persönliche Note.
Das Kernteam, zwei Mitglieder aus dem Gemeinderat und die Projektleiterin aus dem Bereich Integration und Soziales sowie weiteren freiwillige HelferInnen waren während des gesamten Tages im Einsatz – vom Service über die Küche bis hin zum Aufräumen.
Blick in die Zukunft
Viele Teilnehmende äusserten den Wunsch, dass «zämä güet ässä» nicht ein einmaliger Anlass bleiben soll. Das Kernteam teilt diese Hoffnung und plant, das Projekt über die Pilotphase hinaus weiterzuführen.
Bereits am Sonntag wurden erste Rückmeldungen gesammelt, alle durchwegs positiv. Der Anlass und das Engagement der Freiwilligen wurde von der älteren Altdorfer Bevölkerung ausserordentlich geschätzt.
Die Gemeinde Altdorf sieht im gelungenen Auftakt ein starkes Zeichen dafür, wie wertvoll gemeinsames Essen für Gesundheit, Wohlbefinden und soziale Verbundenheit ist.










