Nach Nein an der Urne: Aus für Projekt Brickermatte2030+
Nach dem Nein der Stimmberechtigten in Bürglen beendet die Gemeinde Altdorf UR im Juni 2026 das Gemeinschaftsprojekt für ein neues Alters- und Pflegezentrum.

Aufgrund des Abstimmungsresultates vom 14. Juni 2026, bei dem die Stimmberechtigten der Gemeinde Bürglen den Kredit zur Weiterentwicklung des Projekts für das neue Alters- und Pflegezentrum auf der Brickermatte abgelehnt haben, wird das Gemeinschaftsprojekt beendet, berichtet die Gemeinde Altdorf UR. Die Verantwortlichen bedanken sich bei allen Beteiligten. Die Gemeinden und Heime werden sich nun individuell um neue Lösungen kümmern müssen.
Nach der Volksabstimmung vom 14. Juni 2026 hat die Steuergruppe des Projekts Brickermatte 2030+ ihre Abschlusssitzung durchgeführt. Die Gemeindepräsidien der vier involvierten Gemeinden – Altdorf, Bürglen, Spiringen und Unterschächen – sowie die zwei Präsidien der beiden Alters- und Pflegeheime Gosmergartä und Rosenberg bedauern das Abstimmungsresultat.
Es gilt zu respektieren, dass nicht in allen Gemeinden die Mehrheit der Stimmbevölkerung die weitere Projektentwicklung unterstützt. Deshalb werden das Projekt und die Zusammenarbeit der involvierten Gemeinden und Institutionen in diesem Zusammenhang vorerst beendet.
Herausforderungen bleiben ungelöst
Somit bleibt die Situation mit vielen ungelösten Herausforderungen für die Bevölkerung, die Heimbewohnenden, die Angehörigen, die Mitarbeitenden und die Verantwortlichen der Institutionen nun weiterhin bestehen. Die Verantwortlichen der Gemeinden und Institutionen werden weiter mit grossem Verantwortungsbewusstsein daran arbeiten, dass die stationäre Versorgung von älteren, pflegebedürftigen Menschen optimiert wird.
Nur ist es jetzt Aufgabe der Institutionen und Gemeinden individuell weitere Optionen auszuarbeiten, um die Versorgung langfristig sicherzustellen. Die Verantwortlichen haben ein grosses Interesse daran, die von den Projektkritikern angekündigten Lösungsvorschläge kennen zu lernen.









