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    Wells Fargo muss Bussgelder von rund 3,7 Milliarden Dollar zahlen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Wegen Gesetzesverstössen muss die US-Bank Wells Fargo nun tief in die Tasche greifen und insgesamt 3,7 Milliarden Dollar bezahlen.

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    Eine Filiale der US-Bank Wells Fargo - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wells Fargo muss tief in die Taschen greifen.
    • Die US-Bank muss ein Bussgeld von rund 3,7 Milliarden Dollar zahlen.
    • Die Bank habe mit Gesetzesverstössen Familien gefährdet, heisst es.

    Wells Fargo muss zahlen: Die Bank zahlt in den USA insgesamt 3,7 Milliarden Dollar an Bussgeldern und Entschädigungen. Das teilte die US-Aufsicht Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) am Dienstag mit.

    «Wells Fargos wiederholte Gesetzesverstösse haben Millionen von amerikanischen Familien gefährdet», sagte CFPB-Direktor Rohit Chopra.

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    Die US-Grossbank Wells Fargo soll die Konsumenten jahrelang übervorteilt haben. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/MARK LENNIHAN

    Wells Fargo soll illegal Gebühren kassiert haben

    Die Behörde wirft der US-Bank unter anderem vor, jahrelang illegale Gebühren bei Auto- und Häuserkrediten kassiert zu haben. Zudem habe die Bank Spar- und Girokonten mit unrechtmässigen Überziehungszinsen und anderen unzulässigen Abbuchungen belastet.

    Wells Fargo werde bei dem nun geschlossenen Vergleich über 2,0 Milliarden Dollar zahlen. Dies, um mehr als 16 Millionen Kunden zu entschädigen. Zudem habe das CFPB eine Bussgeldzahlung in Rekordhöhe von 1,7 Milliarden Dollar verhängt.

    Das Geldhaus steht seit Jahren wegen einer Serie von Skandalen unter Druck. Der Finanzkonzern hat bereits eine Reihe empfindlicher Strafen und Sanktionen erhalten. Im Zentrum stand zunächst eine Affäre um fingierte Konten.

    2016 hatte Wells Fargo zugegeben, dass Mitarbeiter jahrelang in grossem Stil unautorisierte Bank- und Kreditkartenkonten eröffneten. Später kamen weitere schwerwiegende Regelverstösse hinzu. Die Aktie reagierte am Dienstag zunächst mit Kursverlusten.

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