Burger King testet KI-Überwachung der Angestellten
Burger King testet KI-gestützte Headsets zur Unterstützung der Angestellten. Das System misst auch die Freundlichkeit des Personals.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Angestellten von Burger King werden von einem KI-Bot im Headset unterstützt.
- Dieser misst aber auch, wie oft jemand «Danke» und «Bitte» sagt.
- Damit soll die Gastfreundschaft geprüft und gute Teams ausgezeichnet werden.
Künstliche Intelligenz soll bei der Arbeit unterstützen. Das ist auch eines der Ziele der Firma «Restaurant Brands International», des Mutterunternehmens von Burger King. Deshalb testet sie KI-gestützte Headsets. Diese sollen den Angestellten helfen – und auch die Freundlichkeit messen, wie «BBC» berichtet.
Aktuell werden die Kopfhörer in 500 Filialen in den USA getestet. In einem Video, das der «BBC» vorliegt, wird gezeigt, was sie können: Der Chatbot «Patty» erinnert einen Angestellten daran, dass die Cola aufgefüllt werden muss. Dann gibt er Auskunft über ein Rezept.
Laut Burger King ist das System genau dafür da: Hilfe leisten und Auskunft geben, um die Abläufe zu optimieren. Dadurch sollen sich die Angestellten mehr auf den Service und die Teamführung konzentrieren können.
Gegenüber dem Magazin «Verge» enthüllte Thibault Roux, der Chief Digital Officer von Burger King, eine weitere Funktion: Die KI hört bei Gesprächen mit Kunden mit. Sie wurde darauf trainiert, Worte wie «Bitte» und «Danke» zu erkennen. Und so lässt sich die Freundlichkeit des Personals bewerten.
Kritik an KI-System – «dystopisch»
In dem Video der BBC hört man das System dann auch sagen: «Die Freundlichkeitswerte des Teams waren heute Morgen die höchsten der ganzen Woche.»
Das Unternehmen gibt zu, die Verwendung von im Gastgewerbe gängigen «Schlüsselwörtern» zu prüfen. Damit soll der Service in den Restaurants besser verstanden werden. Zudem könne man so «Teams auszeichnen, die hervorragende Gastfreundschaft bieten».
Noch steht das KI-System nur den rund 500 Testfilialen zur Verfügung. Bis Ende 2026 soll es in den ganzen USA ausgerollt werden. In den sozialen Medien gibt es aber grosse Kritik an dem System und der Überwachung. Es sei dystopisch, wird geschrieben.




















