Die US-Inflation hat einen weiteren kräftigen Schub erhalten. Die Verbraucherpreise kletterten im Mai um 5 Prozent – im Vergleich zum Vorjahresmonat.
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Das Gebäude der Federal Reserve (Fed) in Washington. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die US-Inflation steigt kräftig an.
  • Im Vergleich zum Mai im Vorjahr stiegen die durchschnittlichen Preise um 5 Prozent.
  • Die Notenbank rechnet damit, dass die Inflation nur vorübergehend so stark anzieht.

Die Inflation in den USA hat einen weiteren kräftigen Schub erhalten. Die Verbraucherpreise kletterten im Mai um 5 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte.

Von Reuters befragte Experten hatten nur 4,7 Prozent erwartet, nach einem Zuwachs von 4,2 Prozent im April.

US-Inflation: Fed geht von vorübergehendem Schub aus

Die US-Notenbank (Fed) verfolgt die Preisentwicklung genau. Sie geht aber davon aus, dass die Inflation nur vorübergehend anziehen wird. Denn im Vorjahresvergleich ergeben sich wegen des Konjunktureinbruchs im Jahr 2020 hohe Preissteigerungsraten.

Die Fed unterstützt die Wirtschaft trotz der anziehenden Konjunktur weiter mit monatlichen Geldspritzen von 120 Milliarden Dollar. Sie trifft sich nächste Woche zur Zinssitzung.

Sie will an den Anleihekäufen festhalten, bis substanzielle Fortschritte bei der Preisstabilität und der Arbeitslosigkeit erreicht sind. Fed-Vize Randal Quarles hat signalisiert, dass er für Gespräche über das Bond-Programm offen sei.

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