ICE-Chef verteidigt Vorgehen seiner Agenten nach tödlichen Einsätzen

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Im US-Kongress verteidigte ICE‑Chef Todd Lyons das Vorgehen seiner Agenten nach tödlichen Einsätzen und sagte, sie würden ihre Taktiken unbeirrt fortsetzen.

    ICE‑Chef Todd Lyons
    Der amtierende ICE‑Chef Todd Lyons erschien im Kongress, wo er zu tödlichen Einsätzen von Bundesbeamten befragt wurde. (Archivbild) - keystone

    Todd Lyons, der amtierende Chef der US-Einwanderungsbehörde ICE, stellte sich im Kongress den Fragen zu tödlichen Einsätzen.

    Er betonte, dass seine Agenten sich durch Kritik oder Proteste nicht einschüchtern liessen. Man werde die bisherigen Einsatztaktiken fortsetzen, berichtete die «WBUR News» unter Berufung auf die Associated Press.

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    Laut «AP News» folgte die Anhörung auf tödliche Schüsse bei einem ICE-Einsatz in Minneapolis. Lyons ging auf die konkreten Vorfälle nicht detailliert ein und verwies stattdessen auf laufende Ermittlungen.

    Demokraten kritisieren ICE-Vorgehen – Lyons weist Vorwürfe zurück

    Kritik kam vor allem von demokratischen Abgeordneten, die das Vorgehen mit autoritären Methoden verglichen und als Befugnisüberschreitung bezeichneten. Lyons wies solche Vorwürfe scharf zurück und erklärte, dass die Behörde gesetzliche Aufträge erfülle, schreibt die «Die Presse».

    Ein zentraler Streitpunkt war die Identifizierbarkeit der Beamten während der Einsätze. Demokraten forderten, dass Beamte ihre Masken abnehmen.

    Lyons erklärte hingegen, dass Masken die Sicherheit der Agenten gewährleisten, wie die «AP News» berichtet. Er sagte, seine Agenten liessen sich durch Proteste oder öffentliche Kritik nicht einschüchtern.

    ICE-Chef sieht Einsätze erst am Anfang

    Er betonte, dass die bisherigen Einsätze erst der Anfang seien. Zudem machte er laut «AFP» Lokalpolitiker und Demonstranten für eskalierende Rhetorik verantwortlich, die die Gefährdung der Beamten verstärkt habe.

    ICE
    Die Anhörung folgte auf tödliche Schüsse bei einem ICE-Einsatz in Minneapolis. (Archivbild) - keystone

    Republikanische Abgeordnete verteidigten die aggressive Durchsetzung der Einwanderungspolitik als notwendig für die nationale Sicherheit. Sie warfen den Demokraten vor, durch Kritik und Forderungen Unruhe zu schüren, schreibt Reuters.

    Lyons stand laut «Reuters» nicht alleine im Zeugenstand. Auch der Leiter der US-Grenzschutzbehörde und der Direktor der US-Einwanderungsbehörde USCIS verteidigten die Linie der Regierung.

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    Kommentare

    User #6212 (nicht angemeldet)

    selbst viele Amerikaner und Cops sehen den Vorfall nach der Videoanalyse ganz anders, als was dieser Mann da sagt... not played by the book....

    User #6094 (nicht angemeldet)

    Warum gibt es keine einsichtigen Rechtspopulisten?

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