Durch den Ukraine-Krieg haben sich bei Mercedes-Benz die Engpässe bei bestimmten Bauteilen verschärft.
Mercedes-Benz
Die Zentrale der Daimler AG ist durch eine Flagge zu sehen, auf der der Stern von Mercedes-Benz abgebildet ist. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes-Benz ist zudem von Versorgungsengpässen bei Halbleitern betroffen.
  • Wegen der Corona-Pandemie fand das Aktionärstreffen online statt.

Der Russland-Ukraine-Krieg verschärft beim Autobauer Mercedes-Benz Engpässe bei bestimmten Bauteilen. Die Lage sei unbeständig, sagte Vorstandschef Ola Källenius am Freitag bei der Hauptversammlung. Wegen der Corona-Pandemie fand das Aktionärstreffen online statt.

Mercedes-Benz ist zudem wie andere Hersteller von Versorgungsengpässen bei Halbleitern betroffen. «Die Lage sollte sich dieses Jahr verbessern», sagte Källenius. «Die Produktion in unseren Werken läuft.»

Mercedes-Benz hatte von Januar bis Ende März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich weniger Autos verkauft. Der Rückgang beim Absatz ist ausschliesslich dem Mangel an Halbleitern zuzuschreiben, wie der Konzern mitgeteilt hatte. Die Nachfrage nach Autos mit dem Stern sei hoch.

Dividende für Aktionäre soll steigen

Dank sprudelnder Gewinne soll die Dividende für die Aktionäre auf 5 Euro je Aktie nach 1,35 Euro zuvor steigen. Darin ist ein Anteil von 70 Cent aus dem Nutzfahrzeuggeschäft enthalten, da Daimler Truck für das vergangene Jahr keine separate Dividende auszahlen wird.

Der nun selbstständige Hersteller von Lastwagen und Bussen ist ebenfalls börsennotiert. Der Daimler-Konzern war im vergangenen Jahr aufgespalten worden – bei Mercedes-Benz ist nun das Auto- und Transportergeschäft gebündelt. Daimler Truck führt das frühere Daimler-Lkw-Geschäft.

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