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    UBS-Chef Ermotti hält sich zur Nachfolgeplanung bedeckt

    Keystone-SDA
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    Bern,

    UBS-Chef Sergio Ermotti hält sich bedeckt bei der Frage, ob er Ambitionen auf das Präsidentenamt der Grossbank hat. Dies sei eine Angelegenheit zwischen ihm und dem Verwaltungsratspräsidenten, sagte er am Mittwoch an einer Telefonkonferenz mit Journalisten anlässlich der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Er wolle dies nicht weiter kommentieren.

    Ermotti
    UBS-Chef Sergio Ermotti hält sich bedeckt bei der Frage, ob er Ambitionen auf das Präsidentenamt der Grossbank hat. - keystone

    Derzeit konzentriere sich die Bank auf das Geschäft, und dann werde man weitersehen, sagte Ermotti.

    Der Tessiner hatte das CEO-Amt im April 2023 nach der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS erneut angetreten. Damals hatte er gesagt, er werde sicher bis zum Ende der CS-Integration bis Ende 2026 bleiben. Offiziell bleibt er den Angaben der Bank zufolge mindestens bis Anfang 2027 Gruppen-CEO.

    Daraufhin wurde in Medienberichten spekuliert, er könnte bis April 2027 oder sogar darüber hinaus im Amt bleiben. Dies nicht zuletzt auch wegen der andauernden politischen Diskussion über schärfere Kapitalvorgaben in der Schweiz.

    UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher befeuerte Spekulationen darüber, dass Ermotti ihn beerben könnte. Er sagte Anfang des Jahres, er würde es begrüssen, wenn Ermotti der nächste Präsident würde.

    Was die angekündigten Entlassungen in der Schweiz im Zuge der CS-Integration angeht, liege man mehr oder weniger im Rahmen der Pläne und Erwartungen, sagte Finanzchef Todd Tuckner auf eine entsprechende Frage. Ein Teil werde in der zweiten Jahreshälfte noch anfallen.

    Die Bank hatte nach Übernahme der CS vor rund drei Jahren 3000 Entlassungen in der Schweiz angekündigt. Davon würden 1000 auf die Integration der CS Schweiz in die Bankengruppe entfallen und weitere 2000 auf andere hiesige Geschäftsbereiche der früheren Credit Suisse.

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