SP-Zryd: Bund soll Millionen für Frauen-Eishockey-WM springen lassen
Analog zur WEURO 2025 müsse auch die Eishockey-WM 2028 unterstützt werden. Schliesslich sei die Frauen-Nati erfolgreich unterwegs.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der Bund soll die Frauen-Eishockey-WM 2028 finanziell unterstützen.
- Dies fordert Nationalrätin Andrea Zryd (SP/BE).
- Sie zieht Vergleiche mit der Männer-Eishockey-WM 2026 und der WEURO 2025, die ebenfalls in der Schweiz stattfanden.
Nach der Eishockey-WM der Männer diesen Frühling soll auch die Eishockey-WM der Frauen 2028 in der Schweiz stattfinden. Die Verantwortlichen bei Swiss Ice Hockey hoffen auf weitere Euphorie.
Die Berner SP-Nationalrätin Andrea Zryd sieht nicht nur Parallelen zu den Männern, sondern auch zum Fussball: Die WEURO 2025, die insbesondere auch in Bern die Massen begeisterte.
Hat der Bund auch Geld für Frauen-Eishockey?
Der Vergleich kommt nicht von ungefähr: Der Bund hatte die WEURO 2025 mit 4 Millionen Franken unterstützt.
Nun sollte der Bund auch bei der Eishockey-WM der Frauen ein Zeichen setzen, findet Zryd.
Doch, leider, meint die Sportpolitikerin sorgenvoll zum BärnerBär: «Als ich gelesen habe, wie wenig Geld noch übrig ist für Sportanlässe, hatte ich schon grad einen kleinen Schock.»
Sie hat deshalb eine Frage an den Bundesrat eingereicht: Ist er bereit, 2 bis 2,5 Millionen Franken bereitzustellen?

«Das wäre nichts als fair, dass man jetzt den Boost mitnimmt und dem Frauen-Eishockey diese Plattform gibt», findet Zryd.
Schliesslich ist das Nationalteam in Topform: «Nach einer gewonnenen Medaille an den Olympischen Spielen muss der Bund jetzt schon etwas springen lassen.»
Zryd: «…und dann werden wir Weltmeisterin»
Die Eishockey-WM der Männer sei hervorragend gelaufen, sowohl sportlich wie finanziell.
«Das ist etwas, was man bei den Frauen auch ermöglichen kann», fordert Zryd – nicht ganz aus dem hohlen Bauch heraus: Sie ist Konditionstrainerin beim Männer-Nationalteam und war mit dem Frauenteam an den Olympischen Spielen.
Zwar würde die WM ohne einen Bundes-Zustupf nicht gleich abgeblasen. Aber es wäre ein klares Zeichen der Sportförderung, wenn die öffentliche Hand etwas beitrage.
«So, wie das in anderen Ländern auch gehandhabt wird», mahnt Nationalrätin Zryd.
Doch wird sich das staatliche Engagement zugunsten der Frauen-Eishockey-Nati auch sportlich auszahlen? Die Männer wurden ja immerhin schon mehrere Male Vizeweltmeister…
Zryd schmunzelt, aber an ihrer Prognose als Eishockey-Insiderin muss wohl was dran sein: «Die Frauen werden danach natürlich Weltmeisterin, das ist klar!»












