UBS-CEO: AT1-Anleihen waren entscheidend bei CS-Notübernahme
UBS-Chef Sergio Ermotti hat sich positiv gegenüber dem ins Spiel gebrachten Kompromiss zum Einsatz von AT1-Anleihen bei der Kapitalisierung von Auslandstöchtern geäussert. Er begrüsse Alternativvorschläge von Stakeholdern mit Blick auf die Kapitaldiskussion, sagte CEO Sergio Ermotti am Mittwoch vor Journalisten.

Er kritisierte, dass Alternativen im Vorschlag des Bundesrats von vornherein kategorisch ausgeschlossen wurden.
Eine Gruppe von bürgerlichen Parlamentariern hatte im Dezember einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der zwar weiterhin eine vollständige Unterlegung der ausländischen Tochtergesellschaften mit Eigenkapital vorsieht. Allerdings soll die UBS dafür bis zu einem Anteil von 50 Prozent so genannter Additional-Tier-1-Anleihen (AT1) anrechnen können – neben hartem Kernkapital (CET1).
Ermotti betonte, dass die CS-AT1-Anleihen entscheidend bei der Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS gewesen seien. Anderenfalls hätte die CS abgewickelt werden müssen. Und: Die Credit Suisse sei nicht untergegangen wegen des nicht funktionierenden Regimes, es sei an der Umsetzung gescheitert. Es sei Zeit, das anzuerkennen, so Ermotti.










