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UBS sieht sich bei Integration der Credit Suisse im Plan

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Zürich,

Die UBS hat bei der Integration der Credit Suisse im vierten Quartal 2025 weitere Fortschritte erzielt. So hat sie mittlerweile rund 85 Prozent der etwa 1,1 Millionen Kundenkonten in der Schweiz auf die UBS-Plattform überführt. Sie sieht sich damit auf Kurs zur Erreichung ihrer Ziele bis zum Jahresende 2026.

Credit Suisse
UBS sieht sich bei Integration der Credit Suisse im Plan. - keystone

Die Überführung der Kundenkonten in der Einheit «Personal&Corporate Banking» wie auch die Integration beim Asset Management seien nun weitgehend abgeschlossen, teilte die Grossbank am Mittwoch anlässlich der Publikation der Ergebnisse 2025 mit.

Die gesamten bisher erzielten Einsparungen belaufen sich laut den Angaben damit auf 10,7 Milliarden Dollar per Ende 2025. Das gesamte Synergiepotenzial erhöhe sich damit auf 13,5 Milliarden Dollar nach zuvor 13 Milliarden, heisst es.

Die Bank habe auch den Umfang und den Geschäftsaufwand der Abwicklungseinheit «Non-core and Legacy» deutlich reduziert und die Straffung der Rechtsstruktur vorangetrieben, so die Mitteilung weiter. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) der Abwicklungseinheit seien dabei auf 28,8 Milliarden Dollar reduziert worden (Ende Sept 30,7 Mrd).

Die Anzahl der UBS-Mitarbeitenden (Vollzeitstellen) lag per Ende Dezember 2025 bei 103'177 nach 104'427 Personen per Ende September.

Der Fokus liege nun darauf, die verbleibenden Kundenkonten, Fondskonten und Depots im ersten Quartal 2026 zu überführen, schreibt die Grossbank. Damit könne die UBS bis zum Jahresende 2026 wesentliche Teile der verbleibenden Aufwendungen und der alten IT-Infrastruktur der Credit Suisse stilllegen.

Dies werde auch die Kosteneinsparungen beschleunigen und zu weiteren Einsparungen im Jahr 2026 in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar führen. Darin enthalten seien zusätzliche konzernweite Einsparpotenziale von 0,5 Milliarden Dollar.

Entsprechend bekräftigt die UBS auch das Ziel, per Jahresende 2026 eine Rendite auf das harte Kernkapital (RoCET1) von 15 Prozent und ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis auf zugrunde liegender Basis von «weniger als 70 Prozent» zu erreichen.

Vom Abschluss der Integration erwartet die Grossbank weiteres nachhaltiges Wachstum sowie Effizienzgewinne: So werde sie die Vorteile ihrer globalen Grösse und ihrer vernetzten Geschäftsbereiche nutzen. Der in den vergangenen Jahren geschaffene Spielraum in der Bilanz soll für die Unterstützung der Geschäftstätigkeiten wie auch eine «erneute Ausweitung der Fremdfinanzierung» der Kunden genutzt werden.

Für 2028 strebt die UBS eine Eigenkapitalrendite (RoCET1) von «etwa 18 Prozent» an, wobei sie dies unter den Vorbehalt der aktuellen Schweizer Eigenmittelvorschriften und einer Kernkapitalquote von 14 Prozent stellt. Gleichzeitig will die Grossbank bis dann ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von «rund 67 Prozent» erreichen.

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Kommentare

User #2167 (nicht angemeldet)

Waren da nicht noch so einige hundert Konten vom 2. WK vergessen worden anzugeben die nun auch noch das Tageslicht erblicken? Das wird noch teuer und kann sich hinziehwn.

User #4588 (nicht angemeldet)

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