Stadt Zürich

    Zoo Zürich hofft auf Nachwuchs bei den Kleinen Pandas

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Die Kleinen Pandas im Zoo Zürich befinden sich in der Paarungszeit. Die Tierpfleger haben Anfang Januar Annäherungen beobachtet. Anzeichen, ob das Weibchen schwanger ist, erwartet der Zoo im Mai.

    Der Zoo Zürich hofft auf Nachwuchs beim Kleinen Panda.
    Der Zoo Zürich hofft auf Nachwuchs beim Kleinen Panda. - Keystone/CLAUDIO THOMA

    Das Kleine-Panda-Weibchen sei derzeit intensiv dabei, ein Nest zu bauen, teilte der Zoo Zürich am Mittwochmorgen mit. Kleine Äste und reichlich Stroh befänden sich schon in der Bruthöhle des Weibchens. Der verstärkte Drang zum Nestbau und die hohe Aktivität am Tag, der meist schlafenden Kleinen Pandas, deute darauf hin, dass Babys unterwegs sind.

    Jeweils im Winter setzt denn auch die Paarungszeit bei den Kleinen Pandas ein. Dann werden Artgenossen des anderen Geschlechts interessant. Während der übrigen Zeit des Jahres sind die Tiere Einzelgänger, wie der Zoo schreibt.

    Gehst du gerne in den Zoo Zürich?

    Auch bei den beiden Kleinen Pandas im Zürcher Zoo hat es nach anfänglicher Skepsis offenbar «gefunkt». Die Tierpfleger konnten an zwei Tagen nacheinander mehrere Paarungen beobachten.

    Laut Zoo leben die beiden Tiere seit letzter Woche wieder getrennt. Das Weibchen habe zunehmend deutlich gemacht, dass es keine weiteren Annäherungen mehr dulde. Das lasse darauf schliessen, dass die Paarung erfolgreich war.

    Ob dem wirklich so ist, werde sich frühestens im Mai zeigen. Die Tragzeit beim Kleinen Panda liegt zwischen 112 und 158 Tagen. Im Zoo Zürich lebt das einzige Zuchtpaar der Schweiz.

    Stark bedrohte Tierart

    In der Natur ist der Kleine Panda eine stark bedrohte Tierart. Er lebt in den Bergwäldern des Himalayas in Nepal oder Bhutan bis in die Bambuswälder Chinas. Allerdings sei in den vergangenen rund 20 Jahren sein Bestand stark eingebrochen.

    Grund dafür seien der Verlust und die starke Fragmentierung von Lebensraum. Aber auch die Verbreitung «süsser» Panda-Bilder auf Social Media, welche die illegale Jagd sowie den Handel mit der bedrohten Art für den Heimtiermarkt anheizen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2330 (nicht angemeldet)

    Das ist einfach ein angemalter Hund. Für sowas zahle ich sicher keinen Zooeintritt.

    Weiterlesen

    Ärzte ohne Grenzen
    246 Interaktionen
    Ding Dong
    Mauschelei-Vorwürfe an Zürcher Gebäudeversicherung
    30 Interaktionen
    Amtsmissbrauch?

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    SRF Studio
    82 Interaktionen
    News neben Sport
    a
    20 Interaktionen
    Auf SRF
    7 Interaktionen
    Nach Rating-Warnung
    Zürich