Inflation

Trotz steigender Geldmenge keine Inflation

Raphael Wyder
Raphael Wyder

Bern,

Trotz einem grossen Wachstum der Geldmenge durch die Rettungspakete in der Corona-Krise sieht die DWS aktuell keine grossen Inflationsgefahren.

Reserve
Die Mehreinnahmen nutzt der Kanton Obwalden , um seine finanzpolitische Reserve zu erhöhen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch die Corona-Pandemie kam es zu einem Einbruchs der Wirtschaftstätigkeit.
  • Millionen von Arbeitnehmenden befinden sich immer noch in Kurzarbeit.
  • Der Vermögensverwalter DWS sieht aktuell keine Gefahr einer Inflation.

Durch die Corona-Pandemie kam es zu einem beispiellosen Einbruchs der Wirtschaftstätigkeit. Die Rettungspakete der Geld- und Fiskalpolitik waren aber genauso beispiellos.

Der Vermögensverwalter DWS hat nun ein Auge auf einen monetären Indikator geworfen. «In den USA, in der Eurozone und in China kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Geldmenge.»

Im «Chart of the week» hat die DWS das Wachstum der Geldmenge der Inflation gegenübergestellt. Wie festgestellt, kann ein aus theoretischen Modellen abgeleiteter Zusammenhang auch in der Praxis nachgewiesen werden. Der aktuelle Geldmengenanstieg würde eine Inflationsrate von rund 1,5 Prozent nahelegen.

Jedoch befinde man sich nach wie vor in einer hochfragilen Wirtschaftslage. Millionen von Arbeitnehmenden befinden sich immer noch in Kurzarbeit. Dadurch rechnet die DWS nicht mit aggressiven Lohnforderungen. «Insofern sehen wir aktuell keine grossen Inflationsgefahren», folgert die DWS.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Euro-Münzen liegen auf dem Tisch.
Zum Jahresende
Tokio

MEHR INFLATION

Neuenburg
Inflation USA
7 Interaktionen
Washington
Inflation
7 Interaktionen
Wiesbaden
Neuenburg

MEHR AUS STADT BERN

Wolf
9 Interaktionen
Nutztiere gerissen
de
17 Interaktionen
Sturz statt Podest
Whatsapp ipad
1 Interaktionen
Bern
Bern
Bern