Toyota rechnet in diesem Geschäftsjahr wegen höherer Materialkosten und der Chipkrise mit einem deutlichen Rückgang des Nettogewinns.
Das Logo von Toyota in Genf.
Das Logo von Toyota in Genf. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Toyota hat trotz Halbleiter-Engpässen den Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr gesteigert.
  • Der Umsatz legte um 15,3 Prozent zu.

Der japanische Volkswagen-Rivale Toyota hat trotz der Halbleiter-Engpässe den Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr gesteigert. In diesem Geschäftsjahr rechnet der Branchenprimus jedoch wegen höherer Materialkosten und der Chipkrise mit einem deutlichen Rückgang des Nettogewinns um 20,7 Prozent auf 2,26 Billionen Yen (17 Milliarden Franken), wie Toyota am Mittwoch bekanntgab.

Die Unternehmensgruppe, zu der auch der Kleinwagenbauer Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, hatte im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. März endete, den Nettogewinn trotz der Lieferengpässe bei Halbleitern um 26,9 Prozent auf 2,85 Billionen Yen gesteigert.

Dazu hätten Kostensenkungen beigetragen, teilte Toyota mit. Der Umsatz legte um 15,3 Prozent auf 31,38 Billionen Yen zu. Doch Materialkosten und Chipkrise bremsen den Konzern: Der Betriebsgewinn dürfte in diesem Geschäftsjahr um 20 Prozent auf 2,4 Billionen Yen zurückgehen. Der Umsatz werde dagegen um 5 Prozent auf 33 Billionen Yen zulegen.

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