Streiks bei Lufthansa gehen weiter – zahlreiche Ausfälle
Auch am vierten Streiktag legt das Personal die Lufthansa lahm. Hunderte Flüge fallen aus.

Die Streikwelle bei der Lufthansa hält am Donnerstag an. Gewerkschaften betonen, dass es weiterhin keine Einigung in zentralen Tariffragen gibt, schreibt «Deutschlandfunk».
Bereits am Mittwoch rief die Gewerkschaft UFO Flugbegleiter zu Streiks bei Lufthansa und Cityline auf, berichtet «Deutschlandfunk». Tausende Beschäftigte beteiligten sich laut Berichten an den Arbeitsniederlegungen, heisst es in der Berichterstattung.
Parallel dazu setzt die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ihren Ausstand fort. Die Gewerkschaft verweist auf weiterhin ungelöste Tarifkonflikte bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften, berichtet «aero.de».
Stillstand an wichtigen Drehkreuzen
Streiks von Piloten und Kabinenpersonal führen zu massiven Störungen im Flugplan. An den Drehkreuzen Frankfurt und München fallen zahlreiche Verbindungen aus, berichtet die «Tagesschau».

Der Streik betrifft nicht nur die Kernmarke, sondern auch die Frachtsparte Cargo. Die Gewerkschaft bezieht Piloten mehrerer Konzernteile in die Arbeitsniederlegungen ein, heisst es in der Berichterstattung.
Auch die Regionaltochter Cityline ist von Flugstreichungen und Verspätungen betroffen, berichtet «Passauer Neue Presse». Passagiere müssen sich an den Streiktagen auf erhebliche Einschränkungen im Flugplan einstellen.
Streik setzt Lufthansa weiter unter Druck
Reisende sollen sich vorab über ihren Flugstatus informieren, berichten Flughafenbetreiber laut «Tagesschau». Die Fluggesellschaft verweist auf Umbuchungsoptionen für betroffene Passagiere.
Die Lufthansa kritisiert die Streiks als belastend für den laufenden Tarifkonflikt, berichtet «Deutschlandfunk». Auch das 100-jährige Firmenjubiläum werde durch die Arbeitsniederlegungen überschattet.
Die Gewerkschaft UFO sieht die Streiks als Mittel, Bewegung in die festgefahrenen Tarifverhandlungen zu bringen. Arbeitskämpfe sollen fortgesetzt werden, solange kein verhandlungsfähiges Angebot vorliegt, heisst es von der Gewerkschaft.















