Lufthansa muss auch im Kleinen sparen
Der Lufthansa-Konzern will angesichts der Folgen des Irankriegs auch im Kleinen sparen. In einer Mail forderte Vorstandsmitglied Dieter Vranckx die Beschäftigten zu erhöhter Kostenkontrolle auf, wie das «Handelsblatt» berichtet. Sie sollen beispielsweise auf Dienstreisen, Weiterbildungen und kostspielige Übernachtungen verzichten.

Zudem sollen vorerst keine externen Mitarbeiter mehr für nichtoperative Funktionen eingestellt werden. Neue Stellen und neue Beraterverträge soll es ebenfalls nicht mehr geben. Offene Jobs dürfen nur noch mit Genehmigung des Vorstands besetzt werden. Ein Teil der Massnahmen sei bereits im aktuellen Sparprogramm der Airline Lufthansa enthalten, hiess es in der Unternehmenszentrale.
Der MDax-Konzern feiert an diesem Mittwoch mit einem Festakt den 100. Jahrestag zum Erstflug seiner Vorgänger-Gesellschaft. Gleichzeitig setzt das fliegende Personal seine Streiks fort. Erneut fallen hunderte Starts von deutschen Flughäfen aus.
Nach dem Ende des Pilotenstreiks am Dienstag haben nun die Flugbegleiter übernommen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat eine erneute Streikankündigung für Donnerstag und Freitag mit einem Angebot zur Schlichtung verbunden.














