SpaceX: Neobroker bieten Aktien vor Start
SpaceX steht vor dem grössten Börsengang der Geschichte. Neobroker wie Trade Republic und Flatexdegiro machen Kunden jetzt ein spezielles Kauf-Angebot.

Der Countdown für den SpaceX-Börsengang läuft. Am kommenden Freitag ist es so weit, wie «Capital» berichtet.
Eine E-Mail vom Donnerstag erreichte alle Trade Republic-Kunden. Erstmals bietet der Neobroker an, direkt an einem Börsengang teilzunehmen.
Kundinnen und Kunden können noch vor dem offiziellen Start eine Order abgeben. Je nachdem, wie viel sie zahlen, bekommen sie mehr oder weniger Anteile, so «Capital».
SpaceX-Börsengang könnte Rekorde brechen
Bislang war diese Funktion bei Trade Republic nicht möglich. Der Neobroker ist eigentlich ein reiner Sekundärmarkt-Broker, wie die «WirtschaftsWoche» beschreibt.

SpaceX plant ihren Rekordbörsengang offenbar für den 12. Juni. Damit würde sich der ursprünglich für Ende Juni anvisierte Termin nach vorn verschieben, berichtet «Handelsblatt».
Die US-Börsenaufsicht SEC bestätigte laut «Kleine Zeitung» Medienberichte zum geplanten Börsengang von SpaceX am 12. Juni. Mit einem Ausgabepreis von 135 Dollar strebt das Unternehmen eine Bewertung von nahezu 1,8 Billionen Dollar an.
SpaceX will bis zu 75 Milliarden Dollar einsammeln
Elon Musks Weltraumfirma will rund 75 Milliarden Dollar einnehmen. Laut «Euronews» soll das Nasdaq-Kürzel SPCX lauten.

IPO-Zuteilungen laufen laut «Capital» über bis zu 21 beteiligte Partnerbanken. Führend sind Goldman Sachs, J.P. Morgan und Morgan Stanley mit institutionellen Grosskunden.
Laut «Capital» soll auch bei Flatexdegiro voraussichtlich eine Zuteilung zum SpaceX-Börsenstart möglich sein, Details stehen noch aus. Beim Broker IG können Anleger über CFDs auf SpaceX spekulieren, wofür der Anbieter besonders offensiv wirbt.
Anleger hoffen auf das nächste grosse Tech-Wunder
Viele Analysten halten den Ausgabepreis von 135 Dollar für überzogen. Laut «Capital» kritisieren einige Experten, SpaceX verkaufe Träume an unerfahrene Privatanleger.
Goldman Sachs rechnet laut «Capital» mit einem starken Umsatzwachstum bei SpaceX. Demnach könnte der Umsatz bis 2030 von 3,2 auf 322 Milliarden Dollar steigen.
Treiber sollen unter anderem Datencenter im All werden. Diese Technologie scheint von der Praxis noch so weit weg wie die Erde vom Mond, so «Capital».
















