SpaceX –IPO-Erwartungen sinken leicht vor Rekord-Börsengang
SpaceX steuert auf einen der grössten Börsengänge der Geschichte zu und dämpft laut Medien die Erwartungen an Bewertung und Erlöse vor dem Nasdaq-Debüt leicht.

SpaceX plant einen der grössten Börsengänge der Finanzgeschichte. Geplant ist ein Emissionsvolumen von bis zu 80 Milliarden Dollar bei rund vier Prozent Free-Float.
Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte SpaceX laut rund 18 Milliarden Dollar Umsatz. Hohe Entwicklungskosten des Starship-Programms führten gleichzeitig zu operativen Milliardenverlusten, wie die «Aero» schreibt.
Vor dem Börsengang wurden die Bewertungserwartungen um rund zehn Prozent gesenkt. Die erwartete Gesamtbewertung liegt dennoch bei etwa 1,8 Billionen Dollar und bleibt damit auf Rekordniveau.
SpaceX: Kapitalzufluss und Marktinteresse
Seit Dezember flossen laut dem «Manager Magazin» rund 14 Milliarden Dollar in Fonds mit SpaceX-Anteilen. Zudem wurden zahlreiche ETF-Anträge für ein späteres Börsenengagement eingereicht.
Elon Musk hält nach Angaben von «N-TV» weiterhin rund 85 Prozent der Stimmrechte. Er bleibt damit dominierender Kontrolleigentümer des Unternehmens nach dem Börsengang.
Analysten der Fondsgesellschaft Amundi verweisen der «Aero» zufolge auf überhitzte Marktmechanismen. Sie sehen steigende spekulative Erwartungen rund um den Börsengang.
Starship und regulatorische Risiken
Die US-Luftfahrtbehörde FAA stoppte nach einem Testflug mit Zwischenfall weitere Starship-Starts. Grund sind laufende Untersuchungen technischer Probleme im Raketenprogramm, wie die «Aero» berichtet.
Laut «N-TV» könnten mehrere Führungskräfte und Investoren zu Milliardären werden. Darunter befinden sich langjährige Mitarbeiter und frühe Geldgeber des Unternehmens.

Der Börsengang könnte Medienberichten zufolge Mitte Juni an der Nasdaq erfolgen. Das Raumfahrtunternehmen bleibt zugleich ein zentraler Akteur im US-Raumfahrtprogramm und beim Satelliteninternetdienst Starlink.
















