Schweizer Börse

    Skan konkretisiert Gang an Schweizer Börse

    Keystone-SDA
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    Region Allschwil,

    Das Baselbieter Unternehmen Skan will noch im laufenden Schlussquartal an die Schweizer Börse SIX. Es will sich damit Geld für das weitere Wachstum beschaffen.

    Six Swiss Exchange
    Die Schweizer Börse SIX. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Unternehmen Skan will noch bis Ende Jahr an die Schweizer Börse SIX.
    • Es will sich damit Geld für das weitere Wachstum beschaffen.

    Das Baselbieter Unternehmen Skan will noch im laufenden Schlussquartal an die Schweizer Börse SIX. Es will sich damit Geld für das weitere Wachstum beschaffen. Skan macht den Börsengang jedoch von den Marktbedingungen abhängig, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

    Erst am Vortag hatte das Unternehmen Chronext den Börsengang kurzfristig wegen der aktuellen Marktbedingungen auf unbestimmte Zeit verschoben.

    Mit dem Gang an die SIX will Skan via Kapitalerhöhung rund 80 Millionen Franken einnehmen. Mehrheitlich solle das frische Geld in das Wachstum, den Ausbau weiterer Produktionsstandorte sowie die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen fliessen, so die Mitteilung.

    Ausserdem kommt es laut den Angaben zu einem Verkauf bestehender Aktien, die unter anderem vom heutigen Mehrheitsaktionär Willy Michel stammen, sowie zu einer Mehrzuteilungsoption von bis zu 15 Prozent aus dem bestehenden Aktienbesitz.

    Der Streubesitz werde nach dem Börsengang bei rund 50 Prozent liegen, so die Mitteilung weiter. Willy Michel, die Familie Plattner sowie Firmengründer Peter Baumann werden laut den Angaben nach dem IPO die grössten Aktionäre des Unternehmens sein.

    Bislang war Skan der letzte verbliebene Teil der an der Berner Börse BX kotierten Beteiligungsgesellschaft BV-Holding. Diese hatte sich diese Woche in Skan umbenannt und wird sich nun von der BX verabschieden. Voraussichtlich werde die Dekotierung am oder um den 27. Oktober stattfinden.

    Skan produziert sogenannte Reinraum- und Isolatorsysteme für die Pharma- -und Biotechindustrie. Mit diesen lassen sich etwa Medikamente unter äusserst sterilen Standards abfüllen. Zu den Kunden zählen Biotechnologie-Unternehmen, Auftragsfertiger und auch Forschungseinrichtungen. Laut Mitteilung hat Skan mehr als 1000 Unternehmenskunden.

    Die Gesellschaft sieht sich mit einem Anteil von 20 bis 25 Prozent als Weltmarktführer im Bereich für hochwertige Isolatorsysteme. In den letzten drei Jahren verzeichnete das Unternehmen ein jährliches Umsatzwachstum von gut 30 Prozent. Im Jahr 2020 lag der Umsatz bei 207,3 Millionen Franken, die operative Marge betrug 16,6 Prozent.

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