Schweizer Börse jagt Rekorde
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag weitere Gewinne eingefahren. Der Leitindex SMI kletterte dabei auf über 14'260 Punkte und erreichte damit einen Rekordstand.

Neben den weiter nachlassenden Inflationssorgen im Zuge der Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Kriegs trieben auch die robusten US-Konjunkturdaten die Märkte an. So hat die Wirtschaft zu Beginn des Jahres stärker an Fahrt gewonnen als erwartet.
Der Leitindex SMI schloss um 0,8 Prozent höher bei 14'231 Punkten. Ein Allzeithoch markierte er am späten Nachmittag bei 14'267 Stellen. Der breite SPI gewann 0,7 Prozent auf 20'050 Zähler und überschritt damit erstmals die 20'000er-Marke.
Von den 20 SMI-Titeln verloren nur vier, während die restlichen dazugewannen. Am deutlichsten aufwärts ging es mit den Zyklikern Kühne+Nagel, Sika, Holcim, Amrize und Geberit mit Gewinnen zwischen 1 und rund 3 Prozent.
Auch die drei defensiven Schwergewichte Novartis (+1,3 Prozent), Roche (+1,0 Prozent) und Nestlé (+0,8 Prozent) drehten nach einem schwachen Start ins Plus. Die grössten Einbussen erlitten unter den SMI-Werten Logitech (-2,4 Prozent) und Givaudan (-0,9 Prozent).
Auch die anderen europäischen Märkte wie der deutsche Dax, der französische Cac oder der britische FTSE schlossen höher. An der Wall Street notiert der Leitindex Dow Jones am Abend fester, während die techlastige Nasdaq leicht nachgibt.
Die Ölpreise blieben relativ stabil und lagen am Abend wieder etwas höher als vor dem Krieg. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostet derzeit rund 74 US-Dollar. Laut Datenanbietern zeigen sich beim Verkehr durch die Strasse von Hormus erste Anzeichen einer Normalisierung.










