Der deutsche Siemens-Konzern lässt sich von den knappen Kapazitäten auf dem weltweiten Chip-Markt nicht bremsen.
Der Schriftzug "Siemens" neben dem Eingangstor des Unternehmens in der Huttenstrasse, Berlin. Siemens Energy will die Zahl seiner weltweiten Fertigungsstandorte reduzieren. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
Der Schriftzug "Siemens" neben dem Eingangstor des Unternehmens in der Huttenstrasse, Berlin. Siemens Energy will die Zahl seiner weltweiten Fertigungsstandorte reduzieren. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Der deutsche Siemens-Konzern lässt sich von den knappen Kapazitäten auf dem weltweiten Chip-Markt nicht bremsen. «Ich bin sicher, dass wir den Nachschub sichern können und liefern können», sagte der neue CEO Roland Busch am Donnerstag auf einem Investorentag auf die Frage eines Analysten.

Alle Sparten hätten sich im laufenden dritten Geschäftsquartal (April bis Juni) 2020/21 gut entwickelt, einige sogar besser als der Technologiekonzern angenommen habe. Vor allem das Geschäft in China brumme.

Siemens hatte am Morgen die Erwartung eines Nettogewinns von 5,7 bis 6,2 Milliarden Euro für 2020/21 bestätigt. Die weiterhin auf 300 bis 500 Millionen Euro veranschlagten Belastungen durch die Übernahme des Krebstherapie-Spezialisten Varian durch Siemens Healthineers seien darin nun schon einkalkuliert, sagte Finanzchef Ralf Thomas.

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